Playoffs


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Beitrag Di 26. Mär 2019, 09:11

Playoffs

Landesligaplayoffs starten am Wochenende / Liveticker zu allen Spielen

Am letzten Wochenende fanden die letzten Hauptrundenspiele statt und nun stehen nicht nur die Abschlussplatzierungen fest, sondern auch die Halbfinalpaarungen. Die Playoffs starten am Sonntag und als besonderen Service wird zu allen Spielen ein Liveticker angeboten. Hier ein kleiner Ausblick auf die Halbfinalserien.
Die Eisbären Juniors Berlin haben sich zwar Souverän die Tabellenspitze erobert, ein Selbstläufer dürfte das Halbfinale gegen die Allstars von FASS Berlin aber nicht werden. Fünf Punkte haben die Eisbären in 18 Hauptrundenspielen abgegeben, zwei davon gegen FASS. 4:3 gewann FASS das Hinspiel, im Welli gab es ein 7:2 für die Eisbären. Die Weddinger wissen also wie man gegen die Eisbären gewinnen kann. Die nackten Zahlen sprechen zwar auch für den Tabellenführer, aber das sind eben nur Zahlen. 220:30 lautete das Torverhältnis, FASS kommt auf 137:62. Insgesamt ist beiden ein Finaleinzug zuzutrauen, es könnte eine Runde über drei Spiele werden. Viel wird hier auf die Tagesform und vor allem die Disziplin ankommen.
Die 1b vom ECC Preussen Berlin konnte sich im Endspurt den 2. Platz sichern und trifft nun auf Titelverteidiger ERSC Berliner Bären. Am Ende waren es sechs Punkte, die beide Teams trennen. Die Zahlen sind recht ähnlich. Der ECC kam auf ein Torverhältnis von 122:57, der ERSC hat es FASS gleich gemacht und weißt 137:62 Tore auf. Die Vorrundenspiele gingen beide an den ECC, 6:3 und 7:6 gewannen die Charlottenburger. Beide Spiele waren aber hart umkämpft. Auch hier könnte es durchaus zu drei Spielen kommen und beiden ist ein Finaleinzug zuzutrauen. Und auch hier wird viel auf die Tagesform und die Disziplin ankommen.
Es verspricht eine spannende Playoff-Runde zu werden. Da im Paul-Heyse-Stadion bekanntlich das Fassungsvermögen sehr eingeschränkt ist, wird in Zusammenarbeit mit der Ligenleitung vom Projekt www.noppe-ist-schuld.de ein Liveticker angeboten. Der Link https://www.pokalticker.noppe-ist-schuld.de/ führt immer zum aktuellen Spiel, alle anderen Spiele können im Fenster der Seite auch nachträglich aufgerufen werden. Eine ausführliche Berichterstattung zu den Spielen gibt es natürlich auch.
Gespielt wird am 31. März und am 07. April jeweils um 13:00 Uhr und 16:00 Uhr im Paul-Heyse-Stadion. Falls notwendig, finden die dritten Spiele am 13. April um 13:00 Uhr und 16:00 Uhr in der Eissporthalle PO 9 statt. Hier finden einen Tag später auch die Finalspiele statt. Das kleine Finale beginnt um 11:00 Uhr, ab 16:00 Uhr wird der Berliner Meister ermittelt.
Die Spieltermine:
Sonntag, 31.03.2019
13:00 Uhr ECC Preussen Berlin 1b – ERSC Berliner Bären
16:00 Uhr Eisbären Juniors Berlin – FASS Berlin 1c

Sonntag, 07.04.2019
13:00 Uhr FASS Berlin 1c – Eisbären Juniors Berlin
16:00 Uhr ERSC Berliner Bären – ECC Preussen Berlin 1b

Samstag 13.04.2019 (falls notwendig)
13:00 Uhr ECC Preussen Berlin 1b – ERSC Berliner Bären
16:00 Uhr Eisbären Juniors Berlin – FASS Berlin 1c

Sonntag, 14.04.2019
11:00 Uhr Spiel um den 3. Platz
16:00 Uhr Finale

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Beitrag Di 26. Mär 2019, 09:15

Re: Playoffs

Zeitumstellung beachten!!!
Am letzten Sonntag im März werden die Uhren in Deutschland auf die Sommerzeit umgestellt.
Die Uhren werden um 2.00 Uhr nachts eine Stunde vorgestellt auf 3.00 Uhr.

Landesliga Berlin
Die 5. Jahreszeit beginnt
Die Bärte sprießen

ECC Preussen Berlin vs. ERSC Berliner Bären
Sonntag, 31.03.2019
13.00 Uhr
Eissporthalle Paul-Heyse-Straße
Nun nehmen die vier besten Teams nach der Hauptrunde erst richtig Fahrt auf.
Die Eisbären Juniors, Berliner Bären, FASS Berlin und Preussen kämpfen um die Krone.
Auf dem Weg ins Finale duellieren sich die Charlottenburger mit den Berliner Bären in maximal drei Begegnungen.
Die Ergebnisse der Hauptrunde sind bereits Makulatur. Alles steht auf Anfang und der geneigte Eishockeyfan darf sich auf prickelnde Auseinandersetzungen freuen.
In der Hauptrunde konnten die Preussen beide Begegnung erfolgreich gestalten.
Ein unterhaltsamer Eishockeyabend mit hoffentlich vielen Toren im Dom ist vorprogrammiert.
Die treuen Fans der Preussen werden ihr Team wieder lautstark unterstützen, weil… ONE TEAM ,ONE MISSION… mit dem 7. Mann im Rücken will ins Finale.

Auf geht’s Preussen kämpfen und siegen!!!
Das zweite Spiel in der Serie Best of 3 findet ebenfalls im Paul-Heyse-Eisdom statt. Am 07.April wird um 16.00 Uhr der erste Puck eingeworfen.
Eintritt ist Frei!

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Beitrag So 31. Mär 2019, 17:29

Re: Playoffs

ECC Preussen Berlin e.V Landesliga

Landesliga aktuell.....
Spiel 1. Der Play-Off's ist zu Ende.
Nach einem 0:2 Rückstand zum Ende des 2. Drittel's kämpften sich die Preussen zurück ins Spiel und am Ende der regulären Spielzeit stand es 4:4.
5. Minuten Verlängerung wurden von beiden Teams nicht genutzt. So ging es ins Penalty schießen und im 18 Penalty konnte unsere #19 Hesse den Sack zu machen und so stand es am Ende 5:4 für die Preussen.

Glückwunsch an das Team!

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Beitrag So 31. Mär 2019, 17:31

Re: Playoffs

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Beitrag So 31. Mär 2019, 17:32

Re: Playoffs

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Beitrag Mo 1. Apr 2019, 10:38

Re: Playoffs

Halbfinale 1. Teil: Eisbären und ECC legen vor
ECC dreht 0:3 und gewinnt nach Penaltyschießen, Eisbären fertigen FASS ab


ECC Preussen Berlin 1b – ERSC Berliner Bären 5:4 (0:1/0:1/2;4) n.PP.

Beide Teams traten nicht in Bestbesetzung an. Und beide Teams versuchten zunächst Chancen des Gegners zu vermeiden. Ein böser Fehler in der Abwehr des ECC führte nach 12 Minuten zum 0:1. Nutznießer war Harald Kott, der den 3. Nachschuss verwandeln konnte. Viel lief danach beim ECC nicht zusammen, erst nach einigen Minuten fing sich das Team. Bis zur 1. Pause gelang es aber keinem Team eine der wenigen Torchancen zu nutzen und so blieb es bei diesem einen Treffer.

Der ECC tat sich auch im 2. Drittel schwer die gut stehende Abwehr der Bären zu knacken. Diese überstanden nicht nur Druckphasen der Charlottenburger, sondern nutzten einen Konter zum 0:2. Ulrich Schuster traf nach 35 Minuten per Nachschuss. Dem ECC gelang weiterhin nicht viel und so blieb es beim 0:2 nach 40 Minuten.

Mit einem Überzahl gingen die Bären ins letzte Drittel. Das konnte zwar nicht genutzt werden, kurz danach aber folgte eine weitere Strafe gegen den ECC. Die nutzte Ulrich Schuster kurz vor Ende des Powerplays zum 0:3 (44.). 27 Sekunden später gelang dem ECC das 1:3, ein Schuss von Mark Scheuerlein geht irgendwie ins Tor. Und weitere 68 Sekunden später war es wieder eine enge Partie, denn Kevin Hoffer gelang das 2:3. Der ERSC blieb aber stabil und konnte nach 50 Minuten den Vorsprung wieder ausbauen. Julian Teichert konnte nach einem Konter per Nachschuss das 2:4 erzielen. Doch der ECC gab nicht auf und kam noch zum Ausgleich. Steve Roubicek sorgte mit einem Doppelpack nach 52 und 58 Minuten.

So gab es eine Verlängerung. Hier passierte nichts und so folgte ein Penaltyschießen. Auch das ging in die Verlängerung, denn nach drei Schützen stand es 2:2. Sechs weitere Schützen waren pro Mannschaft notwendig, dann stand der Sieger fest. Dennis Hesse verwandelte seinen Penalty zum 5:4-Siegtreffer. Damit holt sich der ECC nach einen 0:3-Rückstand noch das erste Halbfinale.

Schiedsrichter: A. Betnerowicz, J. Timofeev
Strafen: ECC 8 (4/0/4/0), ERSC 16 (4/2/8/2)
Tore:
0:1 (11:21) H. Kott (J. Teichert, J. Schertz);
0:2 (35:29) U. Schuster (A: Seeber, J. Kindler);
0:3 (43:16) U. Schuster (A: Seeber) PP1; 1:3 (43:33) M. Scheuerlein (S. Roubicek); 2:3 (44:41) H. Hoffer (Du. Hesse); 2:4 (49:09) J. Teichert (J. Schertz, H. Kott); 3:4 (51:57) S. Roubicek (M. Heinze, P. Balko) PP1; 4:4 (57:32) S. Roubicek (M. Heinze);
5:4 (65:00) D. Hesse PS

Eisbären Juniors Berlin – FASS Berlin 1c 11:0 (5:0/4:0/2:0)

Beide Teams kamen früh zu einem Powerplay, konnten das aber nicht ausnutzen. Die zweite Strafe gegen die Weddinger brachte den Eisbären die Führung. Sechs Sekunden dauerte es, dann erzielte Yannik D’Arino das 1:0. Vom Bully weg gelang den Eisbären der nächste Treffer. Fünf Sekunden nach Wiederanpfiff traf Niklas Koch zum 2:0. Kurz danach hatte FASS die Gelegenheit bei doppelter Überzahl zum Anschlusstreffer zu kommen, die Chance wurde aber nicht genutzt. Die Eisbären machten es besser, denn Ulrich Böttcher erhöhte nach 12 Minuten wieder in Überzahl auf 3:0. FASS kam einfach nicht ins Spiel und die Eisbären setzten nach. Marc Müller (17.) und Pierre Gläser (18.) schraubten das Ergebnis auf 5:0.

Die Eisbären ließen nicht nach und so geriet FASS weiter unter Druck. Folgerichtig fiel nach 24 Minuten das 6:0 durch Yannik D’Arino. Und es ging weiter in Richtung Tor der Weddinger, mit weiteren Folgen für FASS. Denn Pierre Gläser konnte nach 27 Minuten auf 7:0 erhöhen. Nun ließen es die Eisbären ruhiger angehen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Und fünf Minuten vor der 2. Pause schlugen sie wieder zu. Niklas Koch traf zum 8:0. Das war aber noch nicht alles in diesem Drittel, denn Pierre Gläser traf eine Minute vor der 2. Pause zum 9:0.

Mit der klaren Führung im Rücken konnten es die Eisbären ruhiger angehen und ließen dem Gegner die ersten Chancen. Das nächste Tor ging aber trotzdem auf die Eisbären. Jakob Sauerzapfe machte es nach 44 Minuten zweistellig. Und das war noch nicht alles, denn Heiko Reinert traf bei doppelter Überzahl zum 11:0. Bei diesem

Ergebnis blieb es, denn die Eisbären schalteten einige Gänge zurück.
FASS war an diesem Tag einfach nicht bereit und das nutzten die Eisbären aus. Die Weddinger müssen sich beim 2. Spiel erheblich steigern, um eine Chance auf ein drittes Spiel zu haben.

Schiedsrichter: F. Gläser, R. Schütz
Strafen: EJB 10 (6/2/2), FASS 14 (6/2/6)
Tore:
1:0 (05:58) Y. D’Arino (J. Sauerzapfe) PP1; 2:0 (06:03) N. Koch; 3:0 (11:56) U. Böttcher (D. Tinius, M. Dietzel) PP1; 4:0 (16:30) M. Müller (S. Siebensohn, D. Simon); 5:0 (17:01) P. Gläser;
6:0 (23:39) Y. D’Arino (S. Siebensohn, H. Reinert); 7:0 (26:02) P. Gläser (P. Konietzky, D. Tinius); 8:0 (34:53) N. Koch (B. Retzlaff, A. Winkler); 9:0 (38:05) P. Gläser (A. Winkler);
10:0 (43:57) J. Sauerzapfe (B. Retzlaff); 11:0 (47:26) H. Reinert PP2;

https://www.noppe-ist-schuld.de/index.p ... IfpX6ht2Uc

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Beitrag Mi 3. Apr 2019, 09:45

Re: Playoffs

Halbfinale 2. Teil: Bären und FASS unter Zugzwang
Bei einer Playoff-Serie über maximal drei Spiele sind Niederlagen fast schon verboten, eine im ersten Spiel erhöht den Druck. Der ERSC Berliner Bären und FASS Berlin 1c haben das erste Spiel ihrer Serie verloren und müssen nun am Wochenende gewinnen, um ein drittes Spiel zu erzwingen.

Am Sonntag stehen im Paul-Heyse-Stadion die zweiten Halbfinalspiele an. Diesmal beginnt der Sonntag um 13:00 Uhr mit dem Spiel FASS Berlin 1c gegen die Eisbären Juniors Berlin. FASS fand im ersten Spiel quasi nicht statt, die Allstars wurden von den Eisbären förmlich überrollt. Zwar versuchten die Weddinger nach dem 0:2 in der 7. Minuten ins Spiel zurückzukommen, das gelang aber nicht. Und nach 12 Minuten war das Spiel mit dem 3. Treffer der Juniors praktisch gelaufen. Die Weddinger müssen diese Woche versuchen das Spiel zu vergessen und am Wochenende unbedingt ihre normale Form präsentieren. Sonst dürfte es schwer werden gegen die Eisbären zu bestehen.

Um 16:00 Uhr beginnt das zweite Spiel zwischen Titelverteidiger ERSC Berliner Bären und der 1b des ECC Preussen Berlin. Es war ein wahrer Krimi, den die Zuschauer am letzten Sonntag zu sehen bekamen. Und vermutlich fragen sich die Bären immer noch wie das Spiel verloren gehen konnte. Sie hatten das Spiel gut im Griff und führten nach 44 Minuten mit 3:0. Zwar stand es zwei Minuten später nur noch 3:2, den Bären gelang aber 10 Minuten vor dem Ende das 4:2. Diesen Vorsprung hätten sie vom Spielverlauf her eigentlich halten müssen, dem ECC gelangen aber noch zwei Tore und der Penaltykrimi ging nach Charlottenburg. Nun also müssen die Bären gewinnen, dann gäbe es ein drittes Spiel. Beiden Teams fehlten am letzten Wochenende einige wichtige Spieler, dennoch war es ein sehr gutes Spiel. Wichtiger wird den Teams aber am Ende das Ergebnis sein, es geht schließlich um den Einzug ins Finale.

Die Spiele am letzten Wochenende verliefen sehr fair, die Anzahl der Strafen hielt sich in Grenzen. Es gab auch viele schöne Spielzüge, Torhüterparaden und Tore. Also alles, was das Eishockeyherz begehrt. Das dürfte es auch an diesem Wochenende wieder geben, genauso wie den Liveticker, der auch an diesem Wochenende wieder angeboten wird. Zu erreichen ist dieser unter https://www.pokalticker.noppe-ist-schuld.de/.

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Beitrag Mi 3. Apr 2019, 11:19

Re: Playoffs

Gelingt Preussen der Sweep?

Play-Off's Spiel 2

ERSC Berliner Bären vs. ECC Preussen Berlin
Sonntag, 07.04.2019
16.00 Uhr, Eissporthalle Paul-Heyse-Straße

Dennis Hesse, kurz geschüttelt nicht gerührt, angelaufen-Puck versenkt und fertig war die Laube.
Nach einem wahren Krimi mit torloser Verlängerung entschieden die Preussen die erste Begegnung gegen die Berliner Bären in der Serie Best of 3 nach einem atemberaubenden Finish im Penaltyschiessen für sich. Der psychologische Vorteil in der zweiten Begegnung liegt jetzt auf Seiten der Charlottenburger. Noch ist aber nichts entschieden, zu ausgeglichen agierten beide Teams in der ersten Auseinandersetzung.
Die hoffentlich zahlreichen Zuschauer dürfen sich auf eine packende Begegnung freuen.
Ein spritziger Eishockeysonntag mit hoffentlich vielen Toren im Dom ist vorprogrammiert.
Die treuen Fans der Preussen werden ihr Team wieder lautstark unterstützen, weil… ONE TEAM ,ONE MISSION… mit dem 7. Mann im Rücken will ins Finale.

Auf geht’s Preussen kämpfen und siegen!!!

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Beitrag Fr 5. Apr 2019, 07:29

Re: Playoffs

Eishockey
Rentnertruppe auf Eis
Beim ERSC Berliner Bären in Liga fünf fühlen sich altgediente Eishockeyspieler wohl

Die gepanzerte Arbeitskleidung hat er bereits in der Kabine abgelegt. Mit blauem Kapuzenpulli, langer Unterhose und Badeschlappen steht er vor dem Halleneingang. Schweißperlen rinnen ihm von den Haarspitzen über Schläfen und Wangen in den Nacken. Seine obere Zahnreihe ist lückenhaft, typisch »kanadisch«. Linke Hand, Bier, rechte Hand, Zigarette. Jan Schertz ist Spielertrainer beim ERSC Berliner Bären in der fünftklassigen Landesliga der Hauptstadt, tiefer geht’s nicht. Ein Altinternationaler des SC Dynamo Berlin, der in der Endphase noch das DDR-Trikot überstreifte, und später für die Eisbären Berlin auf Torejagd ging. Im November wird er 50 Jahre alt.

Was schmerzt besonders? »Das Herz, weil wir verloren haben«, sagt Schertz im jW-Gespräch. Die müden Knochen spüre er erst am Tag danach. Für Schertz’ Team stand am vergangenen Sonntag das erste Playoff-Spiel (Best of three) im Halbfinale auf dem Plan. Gegner im Sportkomplex in der Paul-Heyse-Straße in Prenzlauer Berg war die zweite Garnitur des ECC Preussen.

Wegweiser helfen in die Halle: Nach dem Eingang scharf links am Portal vorbei durch lange, schmale und flache Gänge mit gut zwei Dutzend Kabinen (Achtung: nichts für Geruchsempfindliche!) bis zur großen gläsernen Flügeltür. Dahinter ist die Spielstätte, ursprünglich für das Eiskunstlaufen konzipiert, später als Eishockeyareal umfunktioniert. Ohne Tribüne, die Zuschauer, am Spieltag keine 60, stehen direkt an der Bande mit der kopfhohen Plexiglasscheibe. Viel sehen sie nicht, unzählige schwarze Striemen von aufprallenden Pucks stören die Sicht.

Kurz vor 13 Uhr, die Teams kommen aufs Eis, umkreisen vor dem Auftaktbully das eigene Tor, die Goalies zerkratzen derweil mit den Kufen ihrer Schlittschuhe den Torraum, um mehr Grip zu haben. In der Halle ist es schummrig, nur Tageslicht fällt durch die Fensterfront in sechs Meter Höhe aufs Eis. Andreas Wunsch, Klubvorsitzender des ERSC und bis 2009 zwei Jahrzehnte lang selbst Torwart, fällt das auf: »So, dann lasst uns mal die Strahler anmachen.«
Testen Sie uns!

Der ERSC ist ein Refugium für ehemalige Profis und Halbprofis, viele kommen aus dem Osten, am Spieltag fehlten mit Stefan Mann und Dennis Melchior wichtige Oldies. Ex-DDR-Nationalspieler Thorsten Deutscher, 54, ist zwar für den ERSC spielberechtigt, läuft aber nicht mehr auf. Familie, Job, Handicaps – nicht einfach für Trainer und Klubboss, alle an Bord zu haben.

Wunsch erzählt am Rande des Spiels die Vereinsgeschichte: »Der ERSC wurde 1985 als Eis- und Rollsportclub im Westberliner Steglitz gegründet.« Eine Nachwuchsabteilung hatte der Klub nie, musste immer auf arrivierte Puckjäger bauen, die nach ihrer Laufbahn noch zwei, drei Jahre hobbymäßig weitermachen wollten. Nach dem Ende der DDR knüpfte Wunsch mit Spielkumpanen und Eishockeyfans schnell Kontakte, auch zu Dynamo. Bekanntschaften und Freundschaften entstanden, zu Kluboffiziellen und Spielern. »Viele haben von der Einheit gesprochen, wir haben sie zelebriert«, sagt Wunsch stolz. Und: »Die Besser-Wessis und Besser-Ossis sind nach und nach gegangen.« Seitdem herrsche Harmonie.

Der ERSC ist erstmals Titelverteidiger. Eine Etage höher wollten Wunsch und Co. aber nicht: zu wenige Spieler, zu viel Aufwand. Wunsch ahnt: »Mit der Berliner Meisterschaft haben wir unseren Zenit vielleicht überschritten.« Vor zwei, drei Jahren galt die Landesliga noch als eine Art Kneipenliga, erzählt Wunsch. Seitdem haben vor allem die Klubs mit Nachwuchsabteilungen aufgerüstet. Für die Eisbären Berlin, den ECC Preussen und FASS Berlin sind die zweiten Mannschaften ein wichtiger Unterbau. »Die anderen Klubs sind damit nicht klargekommen, dass unsere Altherrentruppe Meister wurde«, sagt Wunsch schmunzelnd.

Zurück zum Spiel: Bis zur Mitte des zweiten Drittels steht es 3:0 für die Schertz-Truppe. Dann der Doppelschlag der Preussen, nur noch 3:2, postwendend das 4:2. Acht Minuten vor der Schlusssirene der erneute Anschlusstreffer, kurz darauf der Ausgleich zum 4:4. Torlos bleibt die fünfminütige Overtime. Es folgt ein munteres Penaltyschießen, das der ECC für sich entscheiden kann – Endergebnis: 5:4.

Spiele in der Landesliga finden faktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Wäre da nicht Norbert »Noppe« Stramm. Stramm ist mit Homepage, Facebook-Seite und Liveticker so etwas wie der Dokumentarist des Unterklasseneishockeys. Am Spieltag hat er sich neben dem Kampfgericht und einer Bierbank, die als improvisierte Strafbank dient, postiert – und tickert Spielszenen. Als Analyst ist Stramm gefürchtet: »Das Spiel hätte der ERSC nicht verlieren dürfen; sie waren besser und haben trotzdem irgendwie zu viele Dinger kassiert.«

Für Schertz ist Eishockey ein Ventil gegen Alltagsstress. Will er auch mit 50 noch weitermachen? »Jein«, sagt er. Man könnte auch sagen, Schertz ist einer, der es nicht lassen kann, einer mit »Statur«, wie Wunsch betont. Und mit Optimismus. Nach der Niederlage gegen den ECC hat sich für Schertz nichts verändert: »Wir müssen zweimal siegen, dann stehen wir im Finale.« Siegen muss er schon an diesem Sonntag, 16 Uhr, Paul-Heyse-Halle, sonst ist das vorzeitige Aus besiegelt.

JungeWelt

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Beitrag Mo 8. Apr 2019, 07:20

Re: Playoffs

Halbfinale 2. Teil: FASS und ERSC erzwingen 3. Spiel
Hart umkämpft waren die 2. Halbfinalspiele der Landesligaplayoffs. FASS Berlin 1c und der ERSC Berliner Bären gewannen ihre Spiele knapp und verlängern damit die Serie.


FASS Berlin 1c - Eisbären Juniors Berlin 6:5 (2:1/2:4/2:1)

FASS ging wesentlich konzentrierter in dieses zweite Halbfinalspiel und schon hatten die Eisbären mehr Probleme. Das erste Überzahl des Spiels konnte FASS zur Führung nutzen. Jörn Kugler traf nach sechs Minuten zum 1:0 und erzielte damit den ersten Treffer für FASS in dieser Playoffrunde. Im Anschluss an das erste Powerplay der Eisbären folgte der Ausgleich. Die Juniors konnten den Druck aufrechterhalten und Dave Simon traf ach 12 Minuten zum 1:1. FASS hielt aber weiter dagegen und konnte erneut in Führung gehen. Wieder in Überzahl traf Marco Osterburg nach 18 Minuten zum 2:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.

FASS ging mit einer Überzahl ins 2. Drittel, konnte das aber nicht ausnutzen. In der 24. Minute machten sie es besser, Maximilian Müller hämmerte den Puck von der blauen Linie ins Tor der Eisbären. Eine Auszeit der Eisbären änderte zunächst nicht viel. Die Allstars waren nun richtig im Spiel. Die 27. Minute brachte die Eisbären zurück ins Spiel. Dustin Tinius in Überzahl mit einem Hammer von der blauen Linie und 33 Sekunden später Jakob Sauerzapfe nach einem Konter überwanden Dennis Gembus im Tor von FASS und es stand 3:3. FASS antwortete aber mit dem 4:3. Ebenfalls nach einem Konter traf Edgars Baumgartner (29.). Es war nun ein offenes Spiel und vier Minuten nach der Führung gelang den Eisbären wieder der Ausgleich. Dave Simon nutzte eine weitere Überzahl zum 4:4. 67 Sekunden vor der 2. Pause konnten die Eisbären erstmals in Führung gehen. Pierre Gläser nutzte eine weitere Strafe gegen FASS und 67 Sekunden vor der Pause stand es 4:5.

Hier war noch lange nichts entschieden und nach 90 Sekunden ging es wieder von vorne los. Denn Christopher Krämer zog ab und es schlug im Tor von Lucas Hofmann ein. Kurze Zeit später kamen die Eisbären unter Druck, zwei Strafen sorgten für eine doppelte Überzahl für die Allstars. Die Eisbären überstanden diese Strafen aber unbeschadet. Dafür klingelte es kurz danach. Denn die 49. Minute brachte den elften Treffer der Partie und der ging wieder an FASS. Jules Thoma schloss einen Konter zum 6:5 ab. Zwei Minuten vor dem Ende jubelten die Juniors, es gab aber kein Tor. Es blieb bis zum Ende ein hart umkämpftes Spiel, das FASS am Ende gewann.

FASS zeigte an diesem Tag wozu sie in der Lage sind. Mit einer solchen Leistung kann auch das 3. Spiel am kommenden Samstag eine ganz enge Kiste werden.

Schiedsrichter: F. Gläser, M. Metzkow
Strafen: FASS 22 (6/10/6), EJB 24 (8/4/12)
Tore:
1:0 (05:23) J. Kugler (L. Aicher, M. v. Helden) PP1; 1:1 (11:23) D. Simon (A. Winkler, J. Sauerzapfe); 2:1 (17:23) M. Osterburg (J. Thoma, Ch. Krämer) PP1;
3:1 (23:23) M. Müller (L. Aicher, B. Salzmann) PP1; 3:2 (26:01) D. Tinius (Y. D’Arino) PP1; 3:3 (26:34) J. Sauerzapfe (A. Winkler); 4:3 (28:19) E. Baumgartner (J. Thoma); 4:4 (33:01) D. Simon (J. Sauerzapfe) PP1; 4:5 (38:53) P. Gläser (M. Müller, M. Mund) PP1;
5:5 (41:30) Ch. Krämer (E: Baumgartner, J. Thoma); 6:5 (48:08) J. Thoma (M. Osterburg, J. Müller);

ERSC Berliner Bären - ECC Preussen Berlin 1b 4:2 (1:1/2:1/1:0)

Die Bären versuchten früh Druck aufzubauen, der ECC spielte mehr auf Konter. Gefährlich wurde es in der Anfangsphase nur selten, beide Abwehrreihen passten auf. Der erste Treffer gelang dem ECC, nach zehn Minuten hämmerte Mark Scheuerlein den Puck ins Tor. Die Bären wirkten angeschlagen, der ECC nutzte das aber nicht aus. Als sich der ERSC wieder ein wenig fing, gelang ihnen der Ausgleich. Mit einem Doppelpass spielten Jan Schertz und Stefan Mann die Abwehr der Charlottenburger aus und Jan Schertz ließ dem Torhüter des ECC keine Chance (18.). Soging es mit einem 1:1 in die erste Pause.

Das 2. Drittel begann mit einem Treffer nach 74 Sekunden. Jan Schertz wurde auf die Reise geschickt und schon führten die Bären mit 2:1. Der ERSC stand nun wieder gut in der Abwehr und ließ kaum Chancen zu. Und als Benjamin Böhmer eine Strafzeit abgesessen hatte, bekam er den Puck zugespielt und ging alleine durch (32.). Der ECC wechselte nun den Torhüter, für Ilja Dvorkins kam Tim Ziesmer. Die Bären kontrollierten das Spiel aber weiter gut und ließen kaum Chancen zu. Erst zum Ende des Drittels kam der ECC wieder gefährlich und es gelang der Anschlusstreffer. Gegen einen Schlagschuss von Steve Roubicek war Martin Hummel im Tor der Bären machtlos.

Das Spiel war also völlig offen und es blieb auch im letzten Drittel spannend. Die Bären verteidigten weiter gut und ließen nicht viele Chancen des ECC zu. Der ERSC kam auch zu Angriffen und konnte auf 4:2 erhöhen. Hannes Becker nutzte eine Strafe gegen den ECC aus (44.). Die Charlottenburger versuchten es zwar weiter, die Bären hielten aber diesmal das Ergebnis und gewannen am Ende verdient mit 4:2.

Beide Serien gehen also über drei Spiele und das völlig verdient. Alle Teams haben sich die Seriensiege verdient und nun fällt am kommenden Wochenende die Entscheidung über die Finalspiele.

Schiedsrichter: F. Möller, E. Posacki
Strafen: ERSC 12 (2/4/6), ECC 12 (4/2/6)
Tore:
0:1 (09:17) M. Scheuerlein (K. Hoffer, M. Wirkus); 1:1 (17:46) J. Schertz (S. Mann);
2:1 (21:14) J. Schertz (A. Seeber); 3:1 (31:11) B. Böhmer (H. Kott); 3:2 (39:32) S. Roubicek (M. Heinze);
4:2 (43::57) H. Becker (J. Schertz, S: Mann) PP1;

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