Crocos Hamburg


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Beitrag Mo 17. Dez 2018, 13:30

Re: Crocos Hamburg

Nun kämpfen die Crocodiles gegen ihren Zerfall

Dem insolventen Eishockeyclub droht ein kurzfristiger Abgang der Leistungsträger. Wie gelingt die Rettung?

Hamburg. Für 60 Minuten konnten die Profis der Crocodiles Hamburg am Sonntagnachmittag ihre Sorgen vergessen und sich auf das konzentrieren, was ihnen Spaß bringt: ihren Beruf. Wie schon beim 5:3-Sieg am Freitagabend gegen die Füchse Duisburg zeigte die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta beim 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) bei den Black Dragons Erfurt einen charakterstarken Auftritt in einer Zeit, die für niemanden in und um den Farmsener Eishockeyverein leicht ist.

Am Freitag hatte der Club aus der Oberliga Nord beim Amtsgericht Hamburg einen Planinsolvenzantrag vorgelegt, nachdem zugesagte Fördergelder in Höhe von 250.000 Euro nicht ausgezahlt worden waren. Finanzielle Engpässe gab es in den vergangenen Monaten immer wieder. Aber dass es so schlimm um den Club steht, der nach dem Rückzug der Freezers vom Spielbetrieb der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) im Mai 2016 zum klassenhöchs­ten Hamburger Vertreter wurde und innerhalb von vier Jahren den Aufstieg in die DEL 2 anpeilte, überraschte alle.

„Ich dachte, dass es die Politik des Vereins sei, jetzt zu sparen und sich mit Blick auf die nächste Saison wirtschaftlich zu entwickeln. Dass es jetzt so kommt, überrascht mich total“, erklärte Trainer Plachta, der seit Wochen vergeblich darauf hoffte, dass sein dünner Kader Verstärkung erhält. Auch die Spieler, die am Freitag zehn Stunden vor dem ersten Bully gegen Duisburg informiert worden waren, stehen unter Schock. „Das ist ein Schlag ins Gesicht. Ich habe bei meinen letzten drei Vereinen Insolvenzen und Fast-Insolvenzen mitgemacht, die sich aber andeuteten. Hier kam es aus heiterem Himmel“, erklärte Torhüter Kai Kristian.
Trainer Plachta will Verbleib nicht garantieren

Obwohl die Gehälter (im Schnitt 2000 Euro monatlich, Topverdiener bis 5000 Euro) bis Ende Januar gesichert sind und die Saison zu Ende gespielt werden soll – im Fall eines vorzeitigen Abmeldens entstünden Regressforderungen durch den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) – deutet vieles darauf hin, dass die Mannschaft auseinanderfallen wird. „Ich muss schauen, dass ich regelmäßig Geld verdiene. Natürlich prüfe ich andere Optionen“, erklärte Kristian. Plachta äußerte Verständnis für seine Spieler. „Jeder muss auf sich schauen. Die Spieler haben das Recht dazu“, sagte der 49-Jährige, der offen ließ, ob er die Saison bei den Croco­diles beendet. „Ich weiß es wirklich nicht. Es wäre aber schön, wenn wir die Saison zusammen zu Ende bringen.“

Im Sommer hatten die Crocodiles vom DEB die Spiellizenz für die Saison 2018/19 ohne Auflagen erhalten. Anfang November gab es eine turnusmäßige Nachprüfung des Verbandes. Auch da: keine Auffälligkeiten. Was also kurzfristig zum Insolvenzantrag führte, bleibt unklar. Die Sponsoren haben ihre zugesagten Gelder pünktlich überwiesen. Der Zuschauerschnitt liegt mit 1379 Fans pro Partie unter dem anvisierten Schnitt von 1600, aber allein das reißt keine Lücke in dieser Größenordnung in den 800.000-Euro-Etat.
Die Verantwortlichen schweigen

Ebenso undurchsichtig ist die Vereinsstruktur bei den Crocodiles. Da der DEB nur eingetragenen Vereinen eine Spiellizenz erteilt, liegt diese beim Stammverein Farmsener TV. Im August 2017 wurde die 1. Hamburger Eissport GmbH gegründet, in der Spieler, Trainer und Geschäftsstellenmitarbeiter angestellt sind. Zwischengeschaltet ist ein Förderverein, der sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert und das Geld an den FTV und über diesen an die ausgegliederte GmbH weiterverteilt. In diesem Förderverein hätten die von einer Einzelperson zugesagten 250.000 Euro eingehen sollen.

Dass es sich bei dieser Person um Klaus-Peter Jebens handeln könnte, wird im Vereinsumfeld vermutet. Der 62 Jahre alte Unternehmer ist einer von zwei Gesellschaftern und hielt den Verein über Jahre mit seinem Geld am Leben. Öffentlich tritt Jebens, der einen Gewerbepark in Stapelfeld betreibt, aber nie auf, sondern schickt Geschäftsführer Christian Schuldt (34) vor. Zuletzt hatte sich Jebens, ohne den bei den Crocodiles keine Entscheidung getroffen wurde, intern rargemacht, fehlte auch bei den Heimspielen.
Staatsrat Holstein hat sich eingeschaltet

Aus rechtlichen Gründen schweigen die Crocodiles-Verantwortlichen. Sponsoren und vor allem die Fans kritisieren dieses Vorgehen, wünschen sich mehr Transparenz bei der Beantwortung der Frage, wie es so weit kommen konnte. Darauf pocht auch Hamburgs Sportstaatsrat Christoph Holstein. Vor der Frage, was die Stadt zur Rettung des Eishockey-Standorts beitragen könne, müsse die Ausgangslage geklärt werden. „Die Nachricht kam auch für uns völlig überraschend. Ohne die Gründe zu kennen: Jetzt müssen sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen, um die Möglichkeiten für den weiteren Spielbetrieb auszuloten“, sagte er.

Zeitnah sollen Gespräche mit den Sponsoren und der städtischen Sprinkenhof AG, die durch Sponsoringbeteiligung und Mieteinnahmen einen niedrigen sechsstelligen Betrag von den Crocodiles kassiert, geführt werden. Danach wollen die Verantwortlichen öffentlich erklären, wie es weitergehen soll. Die geplante Crowdfunding-Aktion, mit der 200.000 Euro gesammelt werden sollen, wird in Teilen des Vereins durchaus kritisch gesehen

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Beitrag Di 15. Jan 2019, 20:46

Re: Crocos Hamburg

Die Kuh ist vorerst vom Eis

Sponsoren und Fans retten die Crocodiles Hamburg

Hamburg, 15. Januar 2019 – Fans, Freunde, Familien, Sponsoren, Spieler, Mitarbeiter und Management haben in kürzester Zeit die notwendige Summe aufgebracht, um den Spielbetrieb der Eishockey-Oberligamannschaft der Crocodiles Hamburg bis zum Ende der Saison aufrechtzuerhalten. In einer beispiellosen Aktion sammelten sie gemeinsam in nur einem Monat vom 17. Dezember 2018 bis zum heutigen 15. Januar 2019 fast 200.000 Euro ein.

„Der Club kann jetzt einen Insolvenzplan erstellen und, wenn die Gläubiger zustimmen, eine Sanierung in Eigenverwaltung vornehmen“, sagt Dr. Matthias Wolgast, Rechtsanwalt der Kanzlei Cornelius und Krage und vorläufiger Sachverwalter der 1. Hamburger Eissport GmbH. „Was unsere Fans, unsere Mannschaft, die Familien und Angehörigen sowie Partner, Sponsoren und alle Mitarbeiter, Helfer und Unterstützer in den vergangenen Wochen geleistet haben, war außergewöhnlich“, so Christian Schuldt, Geschäftsführer der 1. Hamburger Eissport GmbH. „Die Flexibilität und Kreativität zur Unterstützung der Crocodiles war grenzenlos und allen, die uns in dieser schwierigen Zeit zur Seite standen, gilt mein persönlicher großer Dank.“

Vereine, GmbH und Sponsoren ziehen an einem Strang

In vielen Sitzungen, bis in die Nachtstunden, hat ein Verhandlungsteam der Crocodiles Sponsoren und der 1. Hamburger Eissport GmbH einen tragfähigen Rettungsplan ausgearbeitet. Auch die Vertreter des Farmsener Turnvereins von 1926 e.V. (Stammverein der Crocodiles Hamburg) und des Fördervereins EHC Hamburg e.V. wurden in zahlreichen Gesprächen mit eingebunden.

„Für eine nachhaltige Zukunft des Eishockeysports in Farmsen werden sich die Förderer der Crocodiles Hamburg in einem Sponsorenpool als Verein zusammenschließen“, erklärt Peter Rakowski, Inhaber und Geschäftsführer des Sport & SPA Bramfeld und Crocodiles-Sponsor. „Der Sponsorenpool wird in die laufende Spendensammlung, zu den bereits eingebrachten 65.000 Euro, weitere 35.000 Euro einbringen und darüber hinaus sind wir bereit, im Rahmen der Sanierung 25 Prozent der Geschäftsanteile der Gesellschaft zu übernehmen.“ Crocodiles-Sanierungsexperte Michael Busching ist sehr zufrieden: „Jetzt können die Crocos geschäftlich neu anfangen und nahtlos an ihre sportlichen Erfolge anknüpfen.“

„Durch die mittlerweile von den Fans, Sponsoren und Förderern zusammengetragene Spendensumme sind mit der weiteren Spende des Sponsorenpools beste Voraussetzungen für den erfolgreichen Abschluss des Crowdfunding gegeben“, sagt Frank Lauterbach, Geschäftsführer des Sponsors C+L Systemboden Nord und seit mehr als 20 Jahren Croco-Fan. „Es ist schon Wahnsinn, wie die Fans und Sponsoren in Hamburg zusammenstehen und wir möchten uns an dieser Stelle bei ihnen für die bisherige herausragende Unterstützung herzlich bedanken“, so Lauterbach. „Alle interessierten Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen“, so Sponsor Joachim Streese (voplan Ingenieure GmbH), „sind weiterhin herzlich eingeladen mit uns gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft der Crocodiles Hamburg und deren Nachwuchsarbeit mitzuwirken.“

Interessierte Fans, Sponsoren und Förderer können sich in den in Gründung befindlichen Sponsorenpool einbringen und Mitgliedsanteile erwerben. Weitere Detailinformationen zu einem Engagement können unter office@voplan.de angefragt werden.

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Beitrag Mi 23. Jan 2019, 07:29

Re: Crocos Hamburg

Crocodiles Hamburg
Ein neuer Stürmer für die Crocodiles

(OLN) Kenneth Schnabel wird ab sofort das Trikot der Crocodiles Hamburg tragen. Der 26 jährige Stürmer bringt die Erfahrung aus 255 Oberligapartien und 293 erspielten Punkten mit. Der gebürtige Eutiner hat fast sein gesamtes Eishockeyleben in Timmendorf verbracht. Nach dem Rückzug der Timmendorfer Eisbären vom Oberliga Spielbetrieb, hielt er sich in dieser Saison bei den Adendorfer Heidschnucken in der Regionalliga fit. Der 1,85 m große Stürmer fällt durch seinen „Biss“ und die enorme Wendigkeit auf, die es gegnerischen Verteidigern schwer machen, ihn zu stoppen.

„Ich freue mich sehr darauf, wieder Oberliga zu spielen“, so Kenneth Schnabel, „vor allem aber darauf, mit meinem Halbbruder Patrick zusammen in einer Mannschaft zu spielen.“ Ich bin gespannt darauf, wie es bei den Crocodiles laufen wird und hoffe, dass ich dem Team weiterhelfen kann.“

Sportchef Sven Gösch kennt Kenneth seit langer Zeit und ist froh, dass er ihn so rasch aus Adendorf loseisen konnte. Großer Dank geht auch die Malerfirma Krause in Timmendorf, die Kenneth für die Trainingszeiten freistellt. „Durch den Ausfall von Tobi Bruns und Tom Kübler (Schulterverletzung) müssen wir den Kader unbedingt noch weiter verstärken“, so Sven Gösch. Deshalb wird mit weiteren Spielern gesprochen und ebenso mit dem Trainer der Crocodiles 1b.

Schon am kommenden Freitag wird dann die erste Bewährungsprobe, auswärts gegen die EXA Icefighters Leipzig, für Kenneth zu bestehen sein. Am Sonntag präsentiert er sich dann den Hamburger Eishockeyfans, im Spiel gegen den Herner EV. Es beginnt um 16.00 Uhr.

IHP

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Beitrag Mi 23. Jan 2019, 07:35

Re: Crocos Hamburg

Bye bye Brad !

Nach 104 Spielen, 124 Toren und insgesamt 237 Punkten, verlässt Bradley McGowan die Crocodiles Hamburg.


Nach fast 3 Spielzeiten an der Elbe, schließt er sich mit sofortiger Wirkung dem EHC Freiburg in der DEL 2 an.

Die „Wölfe“ stehen z.Zt. auf Rang 12 der Tabelle und wollen unbedingt versuchen in den verbleibenden 12 Spielen noch die Pre-Playoffs zu erreichen, um so die Chance auf einen der letzten beiden Playoff Plätze zu wahren.

Der geborene Kanadier, aus Langley bei Vancouver, überzeugte im Team des Rochester Institute of Technologie, ehe er über die Zwischenstation Hannover Indians, den Weg an die Elbe fand. Brad McGowan spielte seit der Saison 2016/2017 in Hamburg und wurde schnell zum Publikumsliebling. Mit seinem freundlichen Auftreten und seinem engagierten und erfolgreichen Spiel, begeisterte er rasch Fans und Management und spielte sich in die Herzen aller Hamburger Eishockeyfreunde, die ihn nun vermissen werden.

Mannschaft und Verantwortliche verstehen, dass Brad die Möglichkeit, in der DEL 2 sein Können unter Beweis zu stellen, nutzen will und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute ! Die Crocodiles bedanken sich bei ihm für 2,5 Jahre tolles Eishockey und große Loyalität zum Verein.

„Ich wünsche Brad alles Gute in Freiburg“, so Christoph Schubert. „Er ist nicht nur ein sportlicher Verlust, sondern auch ein super sympathischer Mannschaftskollege. Er hat sich drei Jahre hier für den Verein den Arsch aufgerissen und es verdient, sich in der DEL 2 zu beweisen.

Ich wünsche ihm alles Gute!“

Die sportliche Leitung der Crocodiles ist inzwischen nicht untätig und hat bereits die Türen für einen aktuellen Neuzugang geöffnet. Wenn es schnell geht, können wir vielleicht schon am kommenden Wochenende ein neues Mitglied der Krokodilherde begrüßen.

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Beitrag Mi 30. Jan 2019, 08:11

Re: Crocos Hamburg

Crocodiles Hamburg
Der Kader wächst wieder

(OLN) Ab sofort wird Dominic Steck die Mannschaft der Crocodiles verstärken. Der 25 jährige Verteidiger kommt vom Stadtrivalen HSV aus der Regionalliga und bringt die Erfahrung aus 211 Oberligaspielen für Duisburg, Regensburg, Stellingen und Timmendorf mit.

Sportchef Sven Gösch ist glücklich, dass der Wechsel so unkompliziert klappte und die Freigabe so schnell erfolgte. Ausdrücklich bedankt er sich dafür, bei den Verantwortlichen des HSV-Eishockeys!

Schon am Freitag stellt sich Dominic den Fans vor. Im Spiel gegen die Hannover Indians wird der Linksschütze den Kader verstärken und insbesondere in der Abwehr sein Können zeigen. Das Spiel im Eisland Farmsen beginnt um 20.00 Uhr.

IHP

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Beitrag Fr 1. Feb 2019, 09:00

Re: Crocos Hamburg

Crocodiles Hamburg
Zwei Neue für die Crocodiles - Josh Mitchell bleibt in Hamburg

(OLN) Von den Saale Bulls aus Halle kommt der 20 jährige Phil Miethling an die Elbe. Der geborene Hallenser hat viele Jahre in Weißwasser sein Eishockey entwickelt (U16/U18/DNL2), ehe er in dieser Saison zur Oberligamannschaft der Saale Bulls stieß. „Phil ist ein junger Perspektivspieler, der sich bei uns auch für die nächste Saison beweisen will“, so Sportchef Sven Gösch. „Er kann Abwehr und Angriff und ist damit für uns genau richtig“. Das durchtrainierte Neu-Krokodil freut sich auf viel Eiszeit im Hamburger Trikot.
Schon morgen gegen die Hannover Indians werden die Crocodiles Fans ihn begrüßen können.

Auch Tuukka Mikael Laakso wird ab sofort die Oberligamannschaft der Crocodiles Hamburg verstärken. Der 23 jährige Finne wurde 1995 in Kouvola geboren und studiert derzeit in der Hansestadt.
Der bullige Spieler ist Rechtsschütze und bringt 93 Kilo auf die Waage und aufs Eis. Ein schwerer Brocken für jeden Gegner. Tuukka trainiert schon einige Wochen im Kader der Crocodiles mit. Jetzt erhält er die Chance sein Können zu zeigen.

„Josh ich will ein Kind von Dir !“ rief ein weiblicher Crocodiles Fan begeistert beim letzten Heimspiel, am vergangenen Sonntag. Der Hamburger Kapitän verzagte wieder einmal nicht und trieb seine nur noch aus 11 Feldspielern bestehende Mannschaft gegen Herne immer wieder an, um kompakt zu verteidigen und trotzdem mit schnellen Gegenstößen für Gefahr zu sorgen. Bei dem Wunsch der jungen Frau können wir nicht helfen, aber freuen können sich alle Hamburger Eishockeyfans: Josh Mitchell bleibt bei den Crocodiles.
„Josh will die Saison bei uns zu Ende spielen und die Jungs nicht allein lassen“, berichtet Sportchef Sven Gösch über die Entscheidung seines Kapitäns. „Dies trotz attraktivster Angebote aus verschiedenen Ligen!“ „Dafür sind wir sehr dankbar“, so Sven Gösch. „Josh hätten wir nicht so schnell ersetzen können, er hätte eine große Lücke hinterlassen“.

IHP

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Beitrag Mo 4. Feb 2019, 07:13

Re: Crocos Hamburg

Crocodiles Hamburg
Planinsolvenzverfahren ist eröffnet

(OLN) Auf dem Weg zur Rettung haben die Crocodiles am Freitag eine weitere wichtige Hürde genommen. Das Amtsgericht Hamburg hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen der 1. Hamburger Eissport GmbH in Eigenverwaltung eröffnet und prüft nun gemeinsam mit dem als Sachwalter eingesetzten Rechtsanwalt Dr. Matthias Wolgast die rechtlichen Voraussetzungen. Dr. Wolgast wird die Gläubiger nun auffordern, ihre Forderungen bei ihm zur Insolvenztabelle anzumelden, damit diese geprüft werden. Im nächsten Schritt wird es dann eine Gläubigerversammlung beim Gericht geben, um über den Fortgang des Insolvenzverfahrens zu beraten.

„Wir hoffen, dass das Gericht diesen Termin sogleich mit der Beschlussfassung über unseren Insolvenzplan verbinden wird“, so der von den Crocodiles eingesetzte Sanierungsexperte Michael Busching. „Wir haben im Insolvenzplan dargelegt, wie die Profimannschaft erhalten werden und wie die Gläubiger innerhalb von sechs Monaten zu einer Quotenzahlung von 10% auf ihre Forderung kommen können.“ Crocodiles Geschäftsführer Christian Schuldt dazu: „Wir warten jetzt auf die Prüfung des Gerichts und werden dann mit aller Energie in die Gespräche mit den Gläubigern einsteigen. Mannschaft, Fans und Sponsoren haben gezeigt, was mit Begeisterung und Teamgeist alles möglich ist. Jetzt müssen wir nur noch die Gläubiger ins Boot holen, die hier das letzte Wort haben.“ Busching ergänzt: „Ein Insolvenzverfahren ist immer eine unerfreuliche Angelegenheit für alle Beteiligten. Der vorgeschlagenen Insolvenzplan macht aber aus dieser Situation das Beste: Das Profiteam bleibt erhalten und kann seinen Beitrag für die Jugendarbeit leisten. Die Gläubiger erhalten eine Quote und gehen nicht nach vielen Jahren Verfahrensdauer leer aus.“

IHP

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Beitrag Mo 4. Mär 2019, 08:02

Re: Crocos Hamburg

Wie geht es weiter bei den Crocodiles?

Die Zukunft der Crocodiles Hamburg ist ungewiss, im April entscheidet die Gläubigerversammlung. Im letzten Saison-Heimspiel unterlag das Eishockeyteam Duisburg mit 4:5.

Quo vadis, Crocodiles? Die Hamburg Crocodiles hatten am Freitagabend ihr letztes Heimspiel der Saison. Zum Jahreswechsel konnten sie nach Insolvenzantrag den Spielbetrieb nach Spenden gerade noch aufrechterhalten. Trotzdem ist die finanzielle Schieflage ja immer noch aktuell. Wie geht es jetzt weiter? Die Planinsolvenz läuft, bis Anfang April soll die GmbH nahezu schuldenfrei sein, damit im Mai die Lizenz für eine neue Oberliga-Saison beantragt werden kann.

NDR

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Beitrag So 10. Mär 2019, 06:56

Re: Crocos Hamburg

Crocodiles Hamburg
(OLN) Stürmer Gianluca Balla und die Verteidiger Erik Hoffmann und Tuukka Laakso verlassen die Crocodiles mit jeweils noch unbekanntem Ziel, Brian Bölke zieht es zu den Preussen Berlin

IHP

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Beitrag Mi 13. Mär 2019, 08:31

Re: Crocos Hamburg

Crocodiles Hamburg
(OLN) Mit dem jungen Allrounder Phil Miethling, der erst während der Saison von den Saale Bulls Halle in die Hansestadt kam, steht der nächste Abgang bei den Crocodiles fest

IHP
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