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Beitrag Mo 5. Jun 2017, 18:19

Interviews

Hinter den Kulissen der Preussen
ECC PREUSSEN BERLIN E.V.·SONNTAG, 4. JUNI 2017
Hallo Basti, Stell dich doch mal kurz den Preussenfans vor, damit die Leser wissen mit wem sie es zu tun haben.
Jo, hi erstmal. Meine Name Ist Sebastian – von den Preussen-Fans auch gerne liebevoll Knuti getauft. Ich habe nach meinem abgeschlossenen Kunst- und Naturwissenschafts-Abitur eine Ausbildung als Mediengestalter für Digital- und Printmedien absolviert. Wer das nicht kennt, früher hat man einfach nur Grafiker gesagt. Zum Eishockey kam ich damals, als mein Dad Freikarten für ein Eisbären-Spiel bekommen hat. Auch wenn ich beim ersten Spiel kaum den Puck gesehen habe, ist Eishockey seitdem mehr als eine Leidenschaft für mich.
Eisbären und Preussen, ist ja wie Schalke und Dortmund, wie geht das?
Ich sehe das ein wenig anders bzw. nicht so streng. Einerseits bin ich in erster Linie Eishockeyfan und unterstütze das Eishockey im Allgemeinen. Andererseits bin ich ja nie mit dieser Rivalität zwischen beiden Mannschaften aufgewachsen. Ehrlich gesagt ist mir das auch nicht so wichtig, da es für mich nicht von Belang ist. Ich unterstütze beide Mannschaften nach besten Wissen und Gewissen und das mit Treue und Leidenschaft.
Wie ist es dir gelungen als Knuti in die Schaltzentrale beim ECC Preussen einzudringen?
Das ist eine lustige, aber auch kurze Story: Ich hatte damals eine Eishockey News Webseite und hatte darunter auch ein paar Interviews gemacht mit verschiedensten Spielern – von Yasin Ehliz über Dani Fischbuch bis hin zu einem gewissen Marcel Wetzel aus der Preussen-Landesliga. Wir kamen nach dem Interview auch in guten und persönlichen Kontakt und bezeichnen uns heute als Freunde. Eines Tages hatte er ein Anliegen an mich, in dem es um einen kurzfristigen Auftrag ging. Das war die „Willkommen bei den Preussen“- Plane, die jetzt immer am Eingangsbereich am Glockenturm hängt. Nach und nach habe ich dann immer mehr gemacht und übernommen. Seit Oktober 2016 wurde ich dann offiziell als Chefgrafiker des Vereins eingesetzt … und habe vor es auch noch ne Weile zu bleiben
Wie genau sieht dein Aufgabenfeld beim ECC Preussen aus?
Meine Aufgaben sind sehr weitreichend: Das beginnt bei den Grafiken für die Social Media-Aspekte (Spielankündigungsbilder, Facebook-Seitendesign) und geht dann über das Design der Eintrittskarten, Flyer, Plakate, Fanartikel usw. Auch bei der Webseite habe ich meine Finger im Spiel, wobei die technische Umsetzung bei Yenal liegt. Ich mache da nur das Layout und Design.
Um es zusammenfassend zu sagen, mache ich alles, was mit der Außendarstellung des Vereins zu tun hat und überwache sie ggf.
Die Unterschiede zwischen den Eisbären und den Preussen sind schon sehr eklatant. Was macht für dich den Charme der Preussen aus?
Da gibt es vieles. Mir gefällt die starke, familiäre Atmosphäre und der Zusammenhalt. Es gibt auch keine großartige Abgrenzung zwischen Spielern und Fans, sondern es ist alles sehr einfach und liebevoll gehalten. Auch der Umgang zwischen Fans, Spielern und Trainerstab ist zwar professionell, aber die Jungs sind halt auch Talente „zum Anfassen“ und spiegeln keine übertriebene Arroganz oder dergleichen wieder. Alle kommunizieren auf Augenhöhe und das gefällt natürlich, mit einigen Spielern – sei es Oberliga, Regio oder Landesliga – hab ich mich auch angefreundet.
Bei den Eisbären ist alles immer etwas Größer, Übertriebener, also ein starker Gegensatz zu den Preussen. Beides hat Vor- und Nachteile, aber ich fühle mich in beiden Hallen sehr wohl und wie im zweiten Wohnzimmer.
In der kommenden Spielzeit wird es ja wieder ein Derby Eisbären – Preussen in der Landesliga Berlin geben. Wie ist deine Meinung und Gefühlslage dazu?
Ich war schon sehr überrascht, also die Eisbären verlautbaren ließen, dass die Eisbären Juniors mehr oder weniger reaktiviert worden. Aber auf lange Sicht war es das einfachste und naheliegenste, weil die Akademiker … nun ja … sagen wir, sie standen mit auf dem Eis, aber gespielt haben sie nicht wirklich. Was ich sehr schade fand, weil doch ein zwei Talente in der Mannschaft waren. Ich bin gespannt, was mit diesen dann passieren wird.
Die Aufgabensetzung von der Landesliga bis zur Oberliga durchzumarschieren halte ich für sehr ambitioniert, da in der Landesliga ja schon mit unseren Preussen ein Brocken wartet, aber spätestens in der Regionalliga dürfte es dann schon sehr, sehr schwer werden. Ich weiß nicht welche Spieler genau im Kader der Juniors geplant sind, nur ein zwei kenne ich davon.
Aber natürlich freue ich mich auf diese Begegnungen und werde bei dem ein oder anderen Spiel zugegen sein.
Zum Schluss kannst du noch ein paar persönliche Worte an die Preussengemeinde richten.
Als erstes möchte ich mich bei den Preussen bedanken. Ich wurde im Allgemeinen sehr gut aufgenommen und trotz meiner Herkunft und meiner Eisbären-Leidenschaft, hatte mit mir eigentlich keiner wirklich Probleme. Ich freue mich sehr ein Teil des Teams zu sein und mit den Fans, Spielern und allen Verantwortlichen die Preussen in eine erfolgreiche Zukunft zu begleiten und zu führen.
Euer Knuti

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Beitrag So 11. Jun 2017, 11:01

Re: Interviews

Hinter den Kulissen der Preussen

Vom Sitzplatz auf die Stehränge…
Heute wollen wir mal unserem Tickermann und vieles mehr auf den Zahn fühlen. Marcus Schulze, von allen nur Marcy genannt, ist aus dem Presseteam der Preussen nicht mehr wegzudenken. Deshalb ist es höchste Eisenbahn (schönes Wortspiel) ihn der breiten Preussengemeinde mal etwas näher zu bringen.
Hallo Marcy, seit wann schlägt dein Herz für die Preussen?
Ich bin im Jahre 1979 von meinen Eltern in die Jaffeehalle gezerrt worden und das war es dann auch schon..PENG infiziert...rannte ich früher noch als kleiner Rotzlöffel mit meiner Laugenstange durch die Halle und die Räucherkammer im Lokal unten , bin ich nun seit einigen Jahren auch aktiv für den Verein unterwegs, der mir ohne Ende am Herzen liegt. Mein Motto war “Meckern und motzen kann jeder...also versuche ich den Verein auf meine Art zu unterstützen“. Meckern und Motzen kann ich aber nach wie vor gut. Nach dem Aus des BSchC Preussen und der D-Halle war für mich die Eishockeywelt eigentlich zu Ende und ich hätte nie gedacht, das ich heute im Hintergrund helfen kann, wo ich kann. Ein Wechsel zu einem anderen Berliner Eiskratzclub kam für mich NIE in Frage. Einmal Preusse, immer Preusse. Halt Fan durch und durch.
Wie bist du zu der schreibenden Zunft bei Preussen gekommen?
Ein gewisser Johannes sprach mich dann irgendwann in der D-Halle bei einem Spiel des ECC an und im Anschluss entwickelte sich über Jahre hinweg nicht nur die gemeinsame Liebe zum Verein, sondern eine Freundschaft und eine Arbeit für den Verein, welche seinesgleichen sucht. Der Verein befand sich noch in der Neufindung und es lief natürlich nicht alles nach Wunsch. Dann der Verlust der Eishalle...die Schande von Tempelhof. Es brach mir das Herz. Auch Ich meckerte und meckere viel, aber Ich sage mir auch, Ich mache etwas für den Verein und über Dich mein Freund (Hannes) kam ich halt zu dem, was ich jetzt mit ganzem Herzen mache.
Was war dein persönliches sportliches Highlight bei dem Team vom Glockenturm?
Mein Highlight letzte Saison war u.a. gleich der erste Spieltag. Ein Sieg über die Füchse Duisburg...die Halle bebte...Wahnsinn, nachdem, was wir alles durch hatten. Ansonsten ist jedes Spiel für mich ein Highlight, da ich dort meine "Preussen-Familie" treffe. Die vergangene Saison war im Ganzen ein Erfolg, wir wurden nicht mehr abgeschlachtet, haben alle "Großen" geärgert und hatten mit dem Abstieg nichts zu tun. Wir hatten viele tolle Spiele und auch welche, wo sich meine grauen Haare rasant vermehrten.
Du schreibst für die Fans, aber auch für den Verein. Ist das nicht oft ein innerer Spagat?
Tja...Ich schreibe sehr viel mit Emotionen, ich bin da halt ganz Fan, allerdings weiß ich auch, das ich ja für den Verein schreibe und so ist es Spiel für Spiel ein Kampf der Worte mit mir selbst.…lach…Manchmal würde Ich gewisse Sachen lieber anders und direkter schreiben, aber mit der Zeit lernt man das auszublenden.
Hast du einen Lieblingsspieler?
Einen Lieblingsspieler...UFF....Ich habe sowas wie einen Lieblingsspieler nicht. Ich bin ein Fan von Eigengewächsen wie Jenne und Maxe. Allerdings begeisterten mich und begeistern mich auch Spieler, wie Michael Raynee, Lukas Orgorzelec, Hoffi, Schmidti, Quirin. Alles Spieler, die sympathisch sind und tolles Eishockey spielen können. Vor allem aber Braun gefiel mir letzte Saison...ein Rohdiamant vom Feinsten
Wagst du eine Prognose zur neuen Saison? Schafft Preussen einen Platz in der Top 7?
Ich wage mal eine Prognose.....Das Ziel des Clubs ist wohl bekanntermaßen die PO...Nun ja...Ich denke, der ECC ist für den nächsten Schritt bereit. Ich möchte hier nicht zu viel aus dem Nähkästchen plaudern, aber der Kader lässt die Hoffnung auf diesen Schritt zu, ob es für die ersten 7 reicht? Ich denke eher zwischen 8 und 10 ist drin.
Möchtest du zum Schluss noch was loswerden oder der geneigten Leserschaft mitteilen?
Ich möchte wirklich was loswerden. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir diese Möglichkeit beim ECC geschaffen haben, etwas direkt zu tun und die mich in jeder Art unterstützen. Dann liebe Fans lasst euch gesagt sein, es passiert was beim ECC, man bastelt wirklich am nächsten Schritt beim ECC. Jeder kann etwas beitragen zum Erfolg unseres Vereins. Kommt und unterstützt die Jungs. Und wenn Ich schon dabei bin...am 22.07. ist unser Fantreffen ...erscheint dort zahlreich, denn der neue Fanbeauftragte Matze macht einen wirklich klasse Job. Wir sehen uns alle in der Glocke.
Euer Marcy
Interview: Johannes Maier Design: Sebastian Millbrandt
Pressestelle ECCPREUSSEN

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Beitrag Sa 17. Jun 2017, 07:50

Re: Interviews

Coach Andi packt aus


Natürlich wollen wir uns auch den Meistern der Landesliga widmen und so beginnen wir mit unserem Erfolgscoach Andreas Engelberg.
Hallo Andi, erst mal Danke, dass du dir auch in diesem Jahr die Zeit für das Interview genommen hast. An dieser Stelle auch von mir noch einmal Herzlichen Glückwunsch zum dritten Titel in Folge. Kommen wir auch gleich zur ersten Frage;

Was ist das für ein Gefühl jetzt den Triple zu haben?
Überwältigend... Ich fühle mich klasse, was sonst. Ich haben ein Hammer Team mit der wir eine klasse Saison gespielt haben, am Anfang etwas holprig aber egal der Abschluss zählt und der war klasse, was will man mehr.

Coach der ECC Preussen Landesligamannschaft - Andreas Engelberg
Was ist das Erfolgsrezept für den Erfolg der Mannschaft der letzten drei Jahre?
Ganz einfach... Das Rezept heißt - WIR! Ein Team was zusammen hält, egal was kommt. Das Team steht an erster Stelle. Bis jetzt hat es immer gut geklappt, aber eine Garantie ist es leider nicht.

Wie sehen die Pläne für die kommende Saison aus, was sind die Ziele?
Die Ziele sind ganz klar... Wieder nach der Schale greifen, was sonst. War immer das Ziel und wird es auch immer bleiben. Ob es am Ende klappt muss man allerdings abwarten!
Wie bereitet sich das Team auf die neue Saison vor?
Es wird schon wieder fleißig geackert, sie sind alle hoch motiviert und bekommen bei mir im Training auch das volle Programm. Bei der Gelegenheit kann ich auch gleich wieder ein paar kg abspecken (hahaha).

Wird es Veränderungen im Kader geben oder setzt du weiterhin auf das Meisterteam der letzten Jahre?
Zum Kader kann ich erst mal nur sagen, dass ich hoffe das er bleibt wie der alte. Große Veränderungen wird es aber nicht geben. Ich setzte wie die Jahre zuvor auch auf eine Kombination aus Jungen und erfahrenden Spielern die aber auch mit Spaß dabei sind und wieder gierig nach dem Pott sind.

In der kommenden Saison wird ein neuer Gegner in der Liga auf euch warten. Es ist kein geringerer als die Eisbären Jr. Berlin, was sagst du dazu? Ist die Freude groß wieder Derbys wie zu DEL Zeiten zu haben?
Dazu kann ich noch nicht so viel sagen, außer... Ja das hat schon was, Preussen vs. Eisbären, WIR freuen uns drauf und die Fans denke ich auch. Wir lassen uns überraschen, allerdings werden wir sie nicht unterschätzen.

Danke, das war es auch schon wieder. Danke für das tolle Interview und viel Glück in der neuen Saison.

Immer wieder gerne und Danke.


Interview: Marcel Wetzel Design: Sebastian Millbrandt.

Pressestelle ECCPREUSSEN/ Landesliga.

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Beitrag So 18. Jun 2017, 07:15

Re: Interviews

Hinter den Kulissen der Preussen

Heute widmen wir uns einer Institution der Preussen. An ihm führt nun wahrlich kein Weg mehr vorbei, egal ob voller Inbrunst und Leidenschaft im Fanblock oder wortgewandt und bissig in seinen Berichten. Ein Preusse durch und durch unser Hannes, der sein Herz am rechten Fleck hat. Zeit, unserem Tierfreund, dem hin und wieder auch mal die Gäule durchgehen, wenn er richtig auf Trab ist, mal etwas genauer auf den Zahn zu fühlen.
Hallo Hannes...
Wie lange zieht es dich jetzt schon zu den Preussen und wie kam es dazu?
Ich komme aus dem beschaulichen Sauerland und das Sportangebot war sehr übersichtlich. Familiär völlig unbelastet habe ich schon an der Mutterbrust Tor geschrien. Fußball war meine große Leidenschaft. Wir hatten keinen Fernseher und ich musste immer bei den Nachbarn betteln um Sportschau sehen zu können. In Iserlohn gab es Rollhockey in der heutigen Eishalle am Seilersee. Man war das langweilig.5 Kilometer entfernt in Hemer gründeten kanadische Soldaten den EC Deilinghofen. Das war mein Ding. Im November 1975 verschlug es mich nach Berlin. Ja habe Zach und Kompanie noch live erlebt. Ein Schulfreund spielte beim BFC Preussen bei der damals noch offenen Tante Erika im Nachwuchs. Wir hatten ein Abkommen. Ich geh mit ihm zum Eishockey und er mit mir zum Fußball (Union 06 Moabit). Lange Zeit habe ich das Geschehen auf dem Eis nur aus der Ferne verfolgt. 5 Tage die Woche Fußball und gerade am Wochenende und Eishockey waren nicht unter den Hut zu bringen.
Du bist ja nun genauso, wie deine Kollegen nicht nur ein Teil des Mediateams, sondern vor allem Fan der Preussen. Wie schaffst Du es, beides unter einen Hut zu bringen?
Das war anfangs sehr schwer für mich. Inzwischen habe ich gelernt damit umzugehen. Zum Glück muss ich mich nicht entscheiden, sonst würde ich mich ganz klar für die Stehplatzränge entscheiden. Das wissen auch die Verantwortlichen im Verein und deshalb kommt mir keiner krumm. Ich bin unabhängig und deshalb völlig frei in meinen Entscheidungen.
Wie bist Du zur schreibenden Zunft gekommen?
Das ist aus heutiger Sicht leider ein trauriges Kapitel. Die Fangemeinschaft Sieg oder Spielabbruch hat vor über 10 Jahren ein Forum eröffnet. Es gab so viele Anfeindungen von außen und auch die Fanclubs bei Preussen haben das argwöhnisch betrachtet. Ich habe mich dagegen gewehrt und mein heutiger Freund Schally hat anfangs gepostet: löscht den Idioten, der macht nur Stunk. Meine Art zu Schreiben hat anscheinend den Verantwortlichen im Verein gefallen. KW schwer erkrankt – zum Glück ist er wieder das blühende Leben- ein neuer Kleckser musste her. Thomas Leonhardt und Stephan Unrath haben mich nach bester christlicher Demagogie bearbeitet bis ich gesagt habe „Otze macht es“. Bis heute verbindet mich mit Beiden eine große Eishockeyfreundschaft die wir leider nicht genügend ausleben können. Jeder hat sein Ding zu laufen. Aber eines weiß ich ganz genau. Habe ich mitten in der Nacht in Buxtehude eine Autopanne, beide würden mir sofort helfen und das macht eine Freundschaft so wertvoll.
Was macht unser Hannes, wenn er mal nicht gerade in Preussenaction ist?
Ich wache mit Preussen auf und gehe mit Preussen ins Bett. Eine Geliebte voller Leidenschaft die Leiden schafft. Danach kommt mein Hund Eugen. Meine Frau hat abends den gewissen Blick, was veranstaltet der schon wieder am PC? Bleib ganz entspannt Mäuschen, im TV wird nicht wirklich operiert. Es passt und sie hat mir versprochen, wir machen eine Auswärtsfahrt mit Übernachtung und Kurzurlaub. Die Töle kommt zur Tochter und alles ist gut.
Du hast ja nun auch diverse Jahre für die Preussen auf dem Buckel.... was waren für dich die traurigsten Momente und welche waren für dich unvergesslich?
Richtig geärgert habe ich mich 2005 als die Mannschaft im Finale gegen Erfurt in der Kartoffelhalle absichtlich verloren hat um im dritten Spiel zu Hause (letztes Spiel in der Deutschlandhalle) alles klar zu machen. Der Schuss hätte auch nach hinten losgehen können. HuHuHu Hurbanek Festspiele im Welli zum Jubiläum von Fass vor über 1400 Dynamos werde ich nie vergessen.
Gibt es denn für dich einen "Lieblingsspieler" über all die Jahre beim ECC?
Das ist ganz klar Björn Leonhardt. Ein ganz feiner Kerl, schade dass er in die Jahre gekommen ist.
Dein Freund und Kollege Marcy ähnelt bei manchen Spielen einer Dampflok mit Überdruck, Du ähnelst da eher einem wilden Hengst, der unruhig in der Startbox steht...was regt Dich besonders auf, bzw. was kannst Du gar nicht leiden?
Mich regen die Berliner Schiedsrichter bei unseren Heimspielen auf. Wir werden oft benachteiligt und sie treffen Entscheidungen wo ich ausrasten könnte. Für die Kohle die sie erhalten erwarte ich einfach eine objektive Einschätzung des Geschehens auf dem Eis.
Wie ist deine Einschätzung zum eingeschlagenen Weg der Preussen?
Ich wollte eigentlich meine Episode als Schreiberling zu den Akten legen. Dann kam Leo Senior um die Ecke und sagte: Gib Junior eine Chance, ich vertraue ihm zu 100% „Die Jungen Wilden“ Mutti haben wir noch Pampers in der Kommode?
Du bist bei den Spielern, Verantwortlichen und Fans bekannt, wie ein bunter Hund im Albinokäfig….Segen oder manchmal Fluch? Was erwartest Du in der kommenden Saison von den Preussen?
Wir sind ein familiärer Verein ohne Kooperationspartner. Bei uns hat der eigene Nachwuchs eine Chance sich zu empfehlen. Ich finde diesen Weg gut und unterstütze es. Verein und Spieler sollten sich zusammensetzen und eine Lösung für die Zukunft ausloten. Wie blöd muss man sein um Marvin Tepper nicht zu binden. Was für ein Sturm. Ich wünsche mir zum Saisonauftakt ein Heimspiel gegen die Füchse. Da geht an der Wedau jedem der Schlüpfer.
Und zu guter Letzt darfst Du auch gerne etwas zu unseren Fans, Lesern und sonstigen Personen loswerden.
Nein ich schreibe nicht die Halle voll, sondern der Bambi geht diesmal an:
Rainer Bormann…Er macht einen Job wie man es von einem Präsidenten erwarten darf. Sponsoren holt er ran wie kein Zweiter. Zimbo alte Hundelunge, SAT1 Frühstücksfernsehen ist voll in Preussen Hand…Senior alter Falter, du hast noch lange nicht fertig.
Hannes, Ich danke Dir für deine Zeit, die Du geopfert hast, um uns allen die Fragen zu beantworten.

Interview: Marcus Schulze Design: Sebastian Millbrandt
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Beitrag Fr 23. Jun 2017, 07:31

Re: Interviews

Hinter den Kulissen der Preussen
Veröffentlicht am 22. Juni 2017 von Yesa



Auch die EISHOCKEY NEWS haben schon berichtet…

Björn Leonhardt ist der neue sportliche Leiter beim ECC Preussen Berlin. Der 38-jährige verheiratete Familienvater tritt in die Fußstapfen seines Vaters, Thomas Leonhardt, in dieser Funktion. Von einem Familienklüngel zu sprechen wäre jedoch völlig deplatziert, da die beiden Alphatiere ihren eigenen (Stur-) Kopf haben und auch schon öfters ganz zärtlich ihre Positionen ausgetauscht haben.

Hallo Björn, hast du als leitender Angestellter bei einem der Hauptsponsoren des ECC Preussen- dem Autohaus Meklenborg- nicht genug zu tun, da du dir das Amt des sportlichen Leiters aufhalst?
Von Aufhalsen zu sprechen ist hier völlig deplatziert mein Freund. Für die tägliche Trainingsarbeit mit zwei Spielen am Wochenende fehlt mir einfach die Zeit. Aber auch als sportlicher Leiter bin ich nah am Geschehen und kann meine Ideen und Vorstellungen einbringen.

Wo genau willst du den Hebel ansetzen um den Preussenkutter auf Erfolgskurs zu bringen?
Wir haben der Oberligamannschaft ja schon den Namen „DIE JUNGEN WILDEN“ verpasst. Und mit jungen Berlinern Spielern wollen wir attraktives und erfolgreiches Eishockey spielen. Es soll für die Zuschauer Freude pur sein die Spiele der Preussen zu besuchen. Wir haben das Beste Eis in der Liga und ein begeisterungsfähiges Publikum. Die Halle muss zur neuen Saison voll sein. Gerade unsere jungen Spieler brauchen diesen Rückhalt und die Arrivierten werden dann auch zusätzlich angespornt.
Wir werden auch zur nächsten Saison ohne Kooperationspartner am Spielbetrieb teilnehmen und unseren Nachwuchs fördern.
Nur mit „Jungen Wilden“?
Natürlich brauchen wir ein Gerüst an erfahrenen Spielern um die wir das Team der Zukunft- Die Jungen Wilden- systematisch aufbauen wollen. Wir gehen unseren Weg mit viel Leidenschaft und Herzblut und bieten den Spielern eine ganzheitliche Perspektive. Egal ob Wohnung, Auto, Ausbildungsplatz und vieles mehr gehört bei uns zum Paket, damit die Spieler leistungsorientiert ihrem Sport nachgehen können.

Reden wir nicht lange um den heißen Brei rum. Du bist ins Gelingen verliebt. Schon als Spieler und Trainer (Inhaber der B-Lizenz) warst du sehr ehrgeizig und zielstrebig. Darf es am Ende des Tages ein Platz unter ersten sieben Teams in der Oberliga Nord (Teilnahme Playoffs) sein?
Ich mache den Erfolg eines Teams nicht an der Platzierung fest. Wie schon gesagt, wir wollen junge Spieler fördern und weiterentwickeln. Der ECC Preussen will eine attraktive Adresse für die Berliner Nachwuchsspieler sein. Natürlich wollen wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben, aber alles Weitere wird sich im Laufe der Saison ergeben.

Im Hintergrund wird ja fleißig an der Zusammenstellung des Kaders gewerkelt. Dein Vater hat ja seinen Wunschspieler, Brian Gibbons, bekommen. Wen würdest du noch gerne im Team der Preussen sehen?
Ein Spieler der alle Nachwuchsmannschaften bei Preussen durchlaufen hat, würde dem Team gut zu Gesicht stehen. Mal sehen ob wir uns einig werden.

Da geht gleich meine Preussenantenne an. Du hast mit dem Spieler noch gemeinsam auf dem Eis gestanden?
Netter Versuch Hannes.

Gibt es einen aktuellen Sachstand bei der Besetzung des Traineramtes?
Wir stehen mit einem kanadischen Coach aus der Alps Hockey League (AHL) in engem Kontakt. Solange jedoch nichts schriftlich fixiert ist, lass ich mir auch keinen Namen entlocken.
Vielen Dank Björn, für dieses Interview.



Wünschen wir der Familie Leonhardt auf dem weiteren privaten und sportlichen Lebensweg alles Gute und möge der Untermieter im Hause Leonhardt – auf dem Türschild steht Glück, Gesundheit und Erfolg – noch lange bei euch wohnen. Immerhin spielen Papas Stolz, Tochter und Sohn, auch sehr erfolgreich in ihren Altersklassen Eishockey.



Foto Profil: Dr. G. Basting
Interview: Johannes Maier
Design: Sebastian Millbrandt
Pressestelle ECCPreussen

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Beitrag So 25. Jun 2017, 11:03

Re: Interviews

Hinter den Kulissen der Preussen
ECC PREUSSEN BERLIN E.V.·SONNTAG, 25. JUNI 2017

Privat ist er eher ein ruhiger Vertreter, aber am Mikro rastet er völlig aus. Bis zur totalen körperlichen Erschöpfung holt er die letzten Körner aus seinem geschundenen Körper raus. Die Rede ist von unserem Hallensprecher Dirk Franke. Was er sonst noch so auf der Pfanne hat, wollen wir mal aus ihm rauskitzeln.
Wenn das Presseteam richtig unterrichtet ist, ging dein Stern als Hallensprecher bei den Saale Bulls auf. Wie kam es dazu?
Ah ja, das war 2004. In diesem Jahr hatte sich der damalige Eishockeyclub die „Saale Teufel“ aufgelöst und es wurde durch die Eishallenbetreiber, Frank Busch und Andreas Werkling, der ESC 04 die „Saale Bulls“ ins Leben gerufen. Zu diesem Zeitpunkt war ich am Wochenende in der Eissporthalle beschäftigt.
Ich weiß es noch fast genau. Es war ein Freitag oder Samstag und es wurde gerade Paul McCartney, Hope of Deliverance gespielt, als das damalige Vorstandsmitglied und heutige Präsident des MEC04 – Saale Bulls - Daniel Mischner - mich ansprach und fragte „…ob ich mit meiner Rummelplatzstimme nicht Bock hätte gemeinsam mit einem weiteren Kollegen als Hallensprecher für die Saale Bulls tätig zu sein“…..Ich sagte natürlich ja…
So arbeitete ich dann mit Marc Beyer, der noch heute der Hallensprecher der Saale Bulls ist, zusammen und gemeinsam haben wir von klein auf, mit genügend Lehrgeld, ein kleines Event zu jedem Heimspiel veranstaltet.
Wir waren uns zu fast nichts zu Schade und hatten eine verdammt gute Zeit. Immer für einen Gag zu haben. So sind wir bei dem Spiel vs. „Harzer Wölfe“ im Sinne von Rotkäppchen und der Wolf zum Opening aufs Eis gegangen. Marc als Rotkäppchen und ich als Jäger. Oder bei einer Begegnung mit den „Beach Boys“ vom Timmendorfer Strand sind wir in Bermudahemd, Shorts und mit Surfbrettern zum Opening gestartet, etwas kalt aber dennoch cool. Und unvergessen zum Finalspiel gegen die Ratinger Ice Aliens, zur Titelmusik von „Men in Black“ mit einer schwarzen Limousine, im schwarzen Anzug, mit Sonnenbrille das Spiel eröffnet.
Und so haben wir bis 2007 gemeinsam viele geniale Spiele erlebt und hatten viel Spaß mit unseren Kollegen aus dem Kampfgericht. Leider musste ich das ganze aus beruflichen Gründen aufgeben, da es mich an die Küste zog. Zwar habe ich bis 2008 dann noch ab und zu ausgeholfen, aber bei weitem nicht mehr so intensiv und ab 2009 hatte ich gar nichts mehr mit Eishockey zutun, das Jahr in dem ich mit meiner Frau nach Berlin kam.
In Berlin warst du zunächst bei FASS Berlin aktiv. Zunächst als Leihsprecher hat es dich dann zur letzten Saison endgültig an den Glockenturm getrieben, wie kam es dazu.
Was macht für dich die Faszination bei Preussen aus?
Die Preussen erinnern mich ein wenig an die Anfänge der Saale Bulls. Es gibt sehr viel Potential in allen Bereichen. Die Saale Bulls wurden von Anfang an schon wie ein „Unternehmen“ mit sehr viel Herzblut geführt und der bisherige Erfolg zeigt, dass es der richtige Weg war. Die Preussen werden ebenfalls mit sehr viel Herzblut nach vorne gebracht, auch wenn es an der einen und anderen Stelle noch ein wenig hakt, der bisherige Weg ist vollkommen richtig, auch wenn es manchmal nicht für jeden so scheint.
Es sind die Menschen hinter den Kulissen die mit Herzblut alles daran setzen aus den Preussen wieder eine Institution zu machen. Ein Name, eine Mannschaft, einen Erfolgsverein, mit einem nachhaltigen Nachwuchskonzept.
Faszinierend für mich ist auch die Tatsache ein kleiner Teil dieser Menschen sein zu dürfen und meinen Beitrag für den Verein leisten zu können.
Ebenso macht die Preussen die Fan Base aus. Es gibt eine!! Auch wenn es nicht die tausenden Fans sind die man gerne sehen würde (wäre eine mega Kulisse), so ist es ein Anfang der stetig wächst.
Um es kurz zu sagen die Preussen haben eine gute potentiale Struktur und geniale Fans. Es sind also die Menschen hinter und neben den Preussen die mit Leidenschaft für den Sport und die Mannschaften die Faszination ausmacht.
Pressekonferenz, Fantreffen, Saisonauftakt und -abschluß des Vereins moderierst du profihaft und stellst auch noch dein persönliches Equipment zur Verfügung, das ganze kostenlos, eher pumpst du noch die ein oder andere Grünmeise in deine geliebten Preussen.
Bist du vielleicht etwas Bluna?
Mmhhh…. Sind wir nicht alle ein wenig Bluna??
Vielleicht würde man das als verrückt bezeichnen, aber die Arbeit für die Preussen ist der Ausgleich zu meinem Job.
Die eigene Technik ist in dieser Halle halt notwendig, da der Bauherr sich bei der Tontechnik richtig über das Ohr hauen lies… ehrlich, so viel Schrott habe ich schon lange nicht mehr gesehen und gehört.
Und über die Grünmeise spricht man halt nicht….
Vor einigen Tagen hast du dich doch zu einem Gefühlsausbruch hinreißen lassen.“Das wird eine super Saison“ waren deine Worte. Was veranlasst dich zu solchem Optimismus?
Die Tatsache, dass der Verein nicht stillsteht und sich weiterentwickelt. Das diesjährige innovative Mannschaftskonzept was sich deutlich von den anderen Vereinen abhebt und natürlich das Wissen über anstehende Verpflichtungen, dass veranlasst mich zu diesem Optimismus
Zum Schluss darfst du noch ein paar persönliche Worte an die Preussengemeinde richten. Was ich euch schon immer mitteilen wollte:
Ich weiß ich bin manchen vielleicht zu „laut“, das tut mir leid, aber man kann es nun mal nicht jedem recht machen, schon gar nicht, wenn man für diesen Sport und die Preussen brennt. Aber das nur am Rande…
Was ich aber schon immer mal sagen wollte, Danke…
dafür, dass ich in der Preussengemeinschaft sein darf und dass die Fan Base von Mal zu Mal besser mit mir interagiert. Umso wichtiger ist es auch, dass immer mehr begeisterte Fans den Weg in die Halle finden. Denn ohne Euch ist Eishockey nur ein Aufeinandertreffen von zwei Mannschaften. Zum Eishockey gehört nun mal mehr als nur das Spiel. Es ist der Spaß, die Stimmung einfach das Drum Herum was aus diesem Aufeinandertreffen einen Event für die ganze Familie macht.
Und auch wenn ein Spiel mal nicht so läuft wie man es sich wünscht und auch wenn es mal Niederlagen gibt ist es dennoch wichtig nicht nur als Spieler, sondern auch als Fan am Ball zu bleiben.
Also liebe Preussen schnappt euch Eure Freunde, nehmt Eure Familie und kommt zu den Spielen der Preussen. Sagt es allen die Ihr kennt und darüber hinaus…
Die Preussen sind wieder am Start!!
Euer Dirk
Interview: Johannes Maier Design: Sebastian Millbrandt

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Beitrag So 2. Jul 2017, 18:13

Re: Interviews

Hinter den Kulissen der Preussen

Ein Leben für das Eishockey!
Klaus-Werner Riemer, allen bekannt als „KW“, ist Eishockeyfan seit 1972. Sein Herz für die Preussen verlor er 1982 und seitdem begleitet er diese ehrenamtlich im Nachwuchs aber auch bei der DEL (BSC Preussen/Berlin Capitals).

Sein Engagement brachte ihn zeitweise als Vorstandsmitglied im Verein voran. Zudem war er 2.Vorsitzender im Förderverein. Alle kennen KW in seiner Funktion als Mannschaftsleiter und Betreuer, vor allem aber als gute Seele des Vereins. Er hat immer ein offenes Ohr und steht nicht nur der ersten Mannschaft, sondern viel mehr auch dem Nachwuchs mit Rat und Tat zur Seite.

Der Vorstand des ECC Preussen Berlin e.V. bedankt sich für dieses, ja über 30jährige Engagement und freut sich mit Stolz berichten zu können, dass KW diesbezüglich am 15. Juni 2017, mit der Ehrenplakette des Landessportbundes ausgezeichnet wurde. Aus unserer Sicht verdient!
Was unseren KW dazu bewog seine Freizeit dem Eishockeysport zu widmen und vor allem den Preussen, dass erfahren in diesem Interview
.

Hallo KW,
seit 1972 Eishockeyfan, das riecht stark nach Berliner Sportpalast, richtig?
Ja im Sportpalast fing alles an. Damals noch als Fan mit Schal und Trikot.

Jaffestraße und Deutschlandhalle waren dein zweites Wohnzimmer. Wo hat es dir am besten gefallen?
Jede Halle hatte ihre Vor- und Nachteile, leider war die Deutschlandhalle zu groß, aber die Möglichkeiten mit ausreichender Zahl Kabinen, zwei Eisflächen, eigener Clubraum, waren schon ideal. Ich trauere der Deutschlandhalle noch immer nach.

Wer so viel im Eishockey erlebt hat wie du kann bestimmt ganze Bücher füllen. Was sind deine persönlichen Highlights?
Die persönlichen Highlights sind zweifelsfrei zweimal hintereinander der Titel „Deutscher Meister“ mit den Junioren, Saison 95/96 und 96/97.Immerhin waren die Gegner die Top-Teams aus Köln und Mannheim, auch Rosenheim und Landshut mit dem heutigen Nationaltrainer Marco Sturm, waren dabei.

In all den Jahren ist dir nie ein böses Wort über deine geliebten Preussen über die Lippen gekommen. Kennst du eigentlich sowas wie Gefühlsausbrüche?
Nur sehr, sehr selten, aber dann kracht es richtig.

Was gibt dir die Kraft und Energie immer so ausgleichend zu sein?
Die Arbeit mit jungen und meist auch netten Leuten!

Wer solange wie du alle Höhen und Tiefen im Charlottenburger Eishockey durchlebt hat, muss schon sehr robust sein. Welches Ereignis, welcher Trainer, welcher Spieler sind dir besonders ans Herz gewachsen?
Da gibt es viele Spieler aus der DEL, wie z.B. Klaus Merk, Georg Holzmann, die Rumrich Brüder, Axel Kammerer, Harald Birk, usw., usw., wir reden noch gern von den alten Zeiten, wenn wir uns mal sehen. Dann natürlich Lenz Funk, dem ich auf diesem Wege alles Gute wünsche. Besonders traurig stimmt mich der frühe Tod von Jesse Panek, mit dem ich als Spieler und später als Trainer im Nachwuchs schöne Zeiten verbracht habe.

Was ich euch schon immer mal sagen wollte…
Ich suche einen Nachfolger.
Danke KW das es Dich gibt!

Interview: Johannes Maier
Design: Sebastian Millbrandt
Pressestelle ECCPreussen

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Beitrag Mo 10. Jul 2017, 19:29

Re: Interviews

Hinter den Kulissen der Preussen

Am heutigen Tag beschäftigen wir uns mit einem inzwischen unverzichtbaren Mitglied unseres Preussenteams. Was macht er nicht alles….

Er kümmert sich um die Spendenbar, aktiv in der Fanszene dabei, mit dem schöner Wohnen Team war er fleißig bei der Sache …Sorgen? Probleme? Nicht mit ihm…Er ist nicht nur ein Mann der Worte, sondern er fackelt da gar nicht lange und dann geht’s aber ran an den Speck. Frauchen gleich mit eingespannt sind Probleme und Sorgen der Vereinsverantwortlichen im nu ad acta gelegt. Unvergleichlich auch seine soziale Ader.. wenn es darum geht, vor allem kleine Fans glücklich zu machen, kennt er nichts… zack, raus mit dem Portemonnaie, Scheinchen gezückt und kleiner Fan entzückt. Ein Familienmensch der allerfeinsten Sorte. Die Rede ist von unserem Schally, der dann noch zwischen alledem noch einfach mal eine Schulung zum Kaufmann im Gesundheitswesen mit Bravour abschloss.

Ich habe heute die Ehre, euch meinen Freund etwas näherzubringen.

http://eccpreussen.de/hinter-den-kuliss ... reussen-7/

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Beitrag Mo 31. Jul 2017, 12:05

Re: Interviews

Hinter den Kulissen der Preussen Berlin - Interview mit Präsident Rainer Bormann

(OLN) Heute wagen wir uns mal in die Beletage des Nord-Oberligisten ECC Preussen Berlin vor. Der Präsident Rainer Bormann, seit 2011 in Amt und Würden, wird uns Rede und Antwort stehen in bezug auf die Vergangenheit, Gegenwart, die neue Saison und die Zukunft.


Herr Bormann, gehen wir mal ins Jahr 2011 zurück. Die Schlagzeile in der Presse lautete: „Insolvenz bei den Preussen abgewendet“. Was sind Ihre Erinnerungen an diese Zeit?
Vor allem Freude, dass wir es geschafft haben. Viele Menschen, einige hatten vorher mit dem Verein nichts zu tun, sind zusammengerückt und haben Monate lang gekämpft, um das zu erreichen. Über Einzelheiten möchte ich eigentlich nicht reden, weil ich lieber im Jetzt lebe und in die Zukunft schaue. Und die sieht gut aus.

Zwar gab es danach auch noch kleinere Turbulenzen (Umlagen usw.), aber in den letzten Jahren konnten Sie auf der Mitgliederversammlung immer einen kleinen aber feinen Jahresüberschuss verkünden. Bei Preussen wird also solide gewirtschaftet?
Dem Vorstand ist es wichtig, den Verein nachhaltig aufzubauen und weiterzuentwickeln. Mit der ersten Mannschaft haben wir die Ambition innerhalb der nächsten Jahre in die 2.Liga aufsteigen, aber wir wissen, dass das nur geht, wenn der Verein finanziell gesund ist. Das heißt nicht, dass man nichts wagt. Wenn man das tut, muss aber sichergestellt sein, dass der Verein das stemmen kann.

Als Präsident haben Sie vielfältige repräsentative Aufgaben. Inwieweit profitiert der Verein von Ihrer beruflichen Ausrichtung z.B. bei der Gewinnung von Sponsoren?
Ich bin Unternehmer und das hilft beim Führen eines Vereins. Einige Sponsoren kenne ich aus meinem beruflichen Umfeld. Aber es gibt auch viele andere. Wir haben von Jahr zu Jahr mehr Unterstützer und wir werden in dieser Saison noch aktiver auf Gewerbetreibende in Charlottenburg und Spandau zugehen, um diese für den Verein zu gewinnen. Im Gegensatz zu vielen Sportvereinen aus der ersten Reihe, bieten wir zusätzlich etwas, was Fans und Sponsoren sehr schätzen: Nähe zu dem Team, zu den Spielern.

Aus Schönheide wurde in den letzten Wochen immer wieder kolportiert das man 500.000€ Euro Saisonetat benötigt um in der Oberliga mithalten zu können. Bewegt sich der ECC Preussen in diesen Regionen?
Nein, der Verein hat für die Oberliga einen geringeren Etat und wir haben es geschafft, ein schlagkräftiges, junges Team zusammen zu stellen, was zu unserem Verein und unserem Plan passt, nachhaltig zu bauen. Richtig ist auch, dass unser Etat gestiegen ist, denn das Niveau der Oberliga ist es auch und wir möchten in dieser Saison in die Playoffs.

Als Präsident eines e.V. müssen Sie ja den Gesamtverein im Auge haben. Die letzte Saison hat neben erfreulichen Resultaten bestimmt auch einige Baustellen aufgezeigt. Gibt es hier einen Fahrplan um wieder in allen Bereichen erfolgreich zu sein?
Es gibt immer Bereiche, in denen man sich verbessern kann. Durch den sehr hohen Zulauf an jungen Spielern, hatten wir am Ende der Saison nicht genug Trainer, wir haben daraufhin unseren Trainerstab ausgebaut. Auch werden wir diese Saison dafür sorgen, dass noch häufiger Führungsspieler der Oberligamannschaft mit den Kleinen aufs Eis gehen und die jungen Preussen in ihrer Ausbildung unterstützen und als Vorbild fungieren.

Haben Sie noch was auf dem Herzen was Sie bei dieser Gelegenheit loswerden möchten?
Ich wünsche mir eine spannende Eishockeysaison, dass das Eis brennt wenn die Preussen spielen, ob ganz klein oder ganz groß. Leidenschaft muss immer dabei sein!

Wir bedanken uns ganz herzlich für die ehrlichen und offenen Antworten.

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Beitrag Di 8. Aug 2017, 13:39

Re: Interviews

Hinter den Kulissen der Preussen

Heute widmen wir uns jemandem, der inzwischen auch kein Unbekannter mehr sein dürfte. Wenn er für ein bekanntes Unternehmen nicht gerade diverse Treppen am Tage hoch und runter flitzt, oder sich im Fitnessstudio rumtreibt, dann ist er der Mann für das Grobe mit der #25 bei unseren Landesligameistern. Heute wollen wir euch ein weiteres Teammitglied unseres Presseteams vorstellen, jemanden, der auch kreativ ist, was Fanartikel angeht. Jemand, der seine Vitrine inzwischen mit diversen Titeln schmückt und sich, wie seine Teammitglieder den Trippleman nennen darf….und sein Name : Marcel Wetzel…
Hallo Marcel,
Wie und wann kamst Du zu den Preussen?
Wie Ich zu den Preussen gekommen bin, ist eigentlich ganz einfach. Die Wikinger Berlin haben mit Beginn der Saison 2012/13 die Landesligamannschaft der Preussen gestellt und da Ich bei den Wikingern schon einige Jahre gespielt habe, war es klar für mich, dass Ich diesen Schritt in die Landesliga mitgehe.
Wann hast Du dich entschieden, Eishockeyspieler zu werden?
Ich habe erst relativ spät mit dem Eishockeyspielen angefangen, ich müsste so Ende 14 gewesen sein. Der Grund dafür war, Ich habe, seit Ich 6 Jahre alt war, Rugby gespielt und das auch sehr erfolgreich. Da mein Dad aber früher auch Eishockey gespielt hat, war es für mich klar, dass Ich das auch irgendwann einmal machen möchte und mit 14 war es dann soweit.
Wie fühlt man sich als Tripplesieger und was sagst Du allgemein zur LL, zum Team, zum Coach?
Wie Ich mich fühle, drei Mal hintereinander mit dem Team die Meisterschaft gewonnen zu haben? Was das für eine Frage (grins), es ist der Hammer, es zaubert mir immer noch ein Lächeln in´s Gesicht, wenn Ich die Bilder und Medaillen an meiner Wand sehe. Die Landesliga ist schon lange keine Amateur- oder Teichliga mehr, wie sie es vor ein paar Jahren noch war. Das Niveau ist ein ganz anderes, Ich würde sagen, es kommt bei einigem Aufeinandertreffen schon fast, wenn nicht sogar ganz an die Regionalliga heran. Es sind viele gute Mannschaften in der Liga und in der kommenden Saison kommt noch eine weitere gute hinzu mit den Eisbären Juniors. Das Team in der Zusammensetzung, wie wir es seit Anfang an haben, ist einfach nur klasse. Wir sind wirklich ein Team, eine Familie, „Einer für alle, Alle für einen“, mehr kann man dazu nicht sagen. Der Coach, bzw. der der ganze Trainerstab und die Betreuer machen einen sehr, sehr guten Job, anders lassen sich der 4.Platz in unserer ersten Saison und die Meisterschaften der vergangenen 3 Saisons ja nicht erklären.
Was genau sind deine Aufgaben beim ECC Preussen?
In erster Linie ist meine Aufgabe im Verein einen guten Job als Verteidiger im Team hinzulegen. Danach kommen die Aufgaben abseits vom Eis. Ich bin zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Landesliga im Verein und bin seit diesem Sommer mit im Fan-Beirat tätig und kümmere mich dort mit Schally, Marcy und einigen anderen um alles, was so in Sachen Fans usw. anfällt.
Neben Beruf und Preussen, bleibt da noch Zeit für das Privatleben?
Beruf und Preussen ist doch, wie bei vielen das Privatleben, oder? (grins) Nein, Spaß…. Ja, auf jeden Fall bleibt da noch Zeit und wenn sie mal nicht da ist, dann muss man sich die Zeit nehmen.
Wenn man deine sportlichen Aktivitäten auf FB verfolgt, fragt man sich, hat Marcel größere Ziele?
Es ist ja gerade Sommer, d.h. Off-Season Zeit. Und wie unser Coach immer sagt: „Eishockeyspieler werden im Sommer gemacht“, d.h., Ich bin viel im „Gym“ und bereite mich auf die kommende Saison vor (an dieser Stelle schonmal einen kurzen, großen Dank an das „Powath Gym“ und Coach Snick für die gute und tatkräftige Unterstützung dabei). Größere Ziele verfolge Ich dabei jetzt nicht wirklich. Sollte irgendwann mal ein Angebot kommen, werde Ich weitersehen.
Wo siehst Du dich beim ECC Preussen in 2 – 3 Jahren?
Puuuuuh...wo Ich mich in 2 bis 3 Jahren beim ECC sehe, gute Frage. Ich hoffe auf weitere gewonnene Meisterschaften und wenn es mir meine Zeit bis dahin erlaubt, vllt. auch als Assistenzcoach bei den Kids. Ich habe schon öfters beim Training der Kids ausgeholfen und arbeite auch gerne mit den Kleinen zusammen, also, mal sehen, was die Zeit so bringt. Man wird ja auch nicht jünger…lach
Du bist ja nun auch schon ein paar Tage dabei, wie siehst Du die Entwicklung beim ECC Preussen?
Ich muss sagen, das sich der Verein in den letzten 2 Jahren gut entwickelt hat. Gerade im Nachwuchsbereich ist immer volle Hütte und das ist auch gut so. Klar, gibt es hier und da noch kleine bis größere Schwierigkeiten, aber daran lässt sich arbeiten, wenn alle, wirklich alle, egal, ob Vorstand oder Fans an einem Strang ziehen.
Und zu guter Letzt, möchtest Du den Fans etwas sagen, oder etwas loswerden?
Wie, das war´s schon? (lach)…Dann will Ich mal… Danke an meinen Coach, den ganzen Trainer und Betreuerstab und natürlich an das ganze Team für die letzten drei Titel, das war der Hammer. Und Ich hoffe, kommende Saison kommt noch einer dazu. Ich sage nur: “ Wer sind wir? WIR!“ HEHE. Ein ganz großes Dankeschön an die Fans, ihr wart und seid immer noch der Hammer, macht weiter so. Ich hoffe, dass auch in der Saison 2017/18 wieder viele von euch den Weg in die Halle finden und uns lautstark bei unseren Spielen unterstützen. Danke nochmal an Coach Steven vom „Snick´s Powath Gym“ für die gute Saisonvorbereitung in diesem und dem letzten Jahr. Wir sehen uns dann auf dem Eis, Ich freue mich…Bis dahin
Marcel, danke für deine offenen Antworten für unsere Fans. Wir wünschen Dir natürlich ebenfalls eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison.
Interview: Marcus Schulze
Design: Sebastian Millbrandt
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