Hannover Scorpions


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Beitrag Do 17. Mär 2016, 10:01

Hannover Scorpions

Das Aus in der Oberliga?
Hannover Scorpions droht die Insolvenz, aber noch besteht die Hoffnung auf eine Rettung

Gibt es auch in der kommenden Saison Oberliga-Derbys zwischen Scorpions und Indians?
Foto: GSD Petrow

Wie die Neue Presse aus Hannover am Mittwochabend online berichtete, droht den Hannover Scorpions aus der Oberliga Nord unter Umständen eine Insolvenz. Zwar sagte Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth gegenüber der NP: "Es wird zu keiner Insolvenzt kommen." Doch im Hintergrund brennt ein schon seit einiger Zeit ein Rechtsstreit zwischen den Scorpions und einem Ex-Mitarbeiter.

Dabei geht es inzwischen um circa 7.000 Euro, die dem ehemaligen Mitarbeiter laut Arbeitsgericht Hannover zustehen. Bisher kam es jedoch zu keinem Vergleich. Ein Güteangebot lehnte der Ex-Mitarbeiter ab. Daraufhin gab der Bevollmächtigte der Spielbetriebs-GmbH gegenüber einer Gerichtsvollzieherin vor gut einer Woche eine sogenannte Vermögensauskunft ab - also, dass kein Geld da ist, von dem das ausstehende Gehalt gezahlt werden könne - so berichtet die Neue Presse. "Deshalb hat mein Anwalt vorm Amtsgericht einen Insolvenzantrag gegen die Scorpions gestellt", sagte der Ex-Mitarbeiter der NP.

Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth reagierte auf die Anfrage der NP wie folgt: "Der Liquidator ist an mich herangetreten, und da habe ich gesagt: Na gut, dann wird die Forderung beglichen. Sie muss ja beglichen werden, wenn sie da ist, weil wir natürlich keine Insolvenz wollen. Dann ist das aus meiner Sicht erledigt."

Noch haben die Scorpions Zeit, dieses Problem schnell zu lösen und die Forderung des Ex-Mitarbeiters zu begleichen. Dann könnte der Antrag auf ein Insolvenzverfahren noch rechtzeitig für den Club zurückgezogen werden. Ist das Verfahren jedoch erst einmal eröffnet, droht der Ausschluss aus der Oberliga zur kommenden Saison.

EHN

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Beitrag Fr 18. Mär 2016, 09:43

Re: Hannover Scorpions

Insolvenz-Antrag gegen Scorpions zurückgezogen
Das ging fix! Im Fall des Insolvenzantrags eines ehemaligen Mitarbeiters, der die Lizenz des Eishockey-Oberligisten Hannover Scorpions bedrohte, hat deren Geschäftsführer Marco Stichnoth den ausstehenden Lohn am Donnerstag bezahlt.

Hannover. Damit sind die drohende Insolvenz und der Lizenzentzug vom Tisch. Der Ex-Angestellte hatte mehrere tausend Euro von der Hannover Scorpions Eishallen- und Spielbetriebs-GmbH gefordert. Das Amtsgericht Hannover hatte ihm das Geld im Januar zugesprochen. Weil er aber keins bekam, stellte er den Insolvenzantrag gegen die Spielhallengesellschaft.

Scorpions-Geschäftsführer Stichnoth hatte im NP-Gespräch angekündigt, die Forderung schnell begleichen zu wollen. Er hielt Wort. Donnerstag bezahlte er den geforderten Betrag, der inklusive Anwaltskosten und Zinsen bei mehr als 7000 Euro lag. Der ehemalige Angestellte zog daraufhin seinen Antrag beim Amtsgericht Hannover zurück. Es kommt also nicht zu einem Insolvenzverfahren.

Neue Presse

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Beitrag Do 27. Okt 2016, 07:40

Re: Hannover Scorpions

Artikel vom Mittwoch, 26. Oktober 2016
Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen
Tomas Martinec und Andrei Strakhov sollen offenbar am Freitag für die Hannover Scorpions spielen

Tomas Martinec könnte am Freitag sein Comeback als Spieler geben.


Drei Niederlagen in Folge, in der Tabelle nur auf Rang 14, die Stimmung ist im Keller. Dazu Verletzungsprobleme und Spielertrennung: Nein, bislang ist es definitv nicht die Saison der Hannover Scorpions. Und weil kurzfristig keine Patentlösung für die Stange an Problemen in Sicht ist, greift man in Langenhagen eben zu ungewöhnlichen Mitteln. Nach Information von Eishockey NEWS sollen Trainer Tomas Martinec und Mannschaftsleiter Andrei Strakhov am Freitag bei der Partie gegen Halle ihr Spielercomeback geben und selbst mit auf dem Eis stehen. Martinec, inzwischen 40 Jahre alt, bestritt 2010/11 seine bislang letzte Profi-Saison für die Heilbronner Falken in der Zweiten Liga. In der Vita des deutsch-tschechischen Stürmers stehen zudem über 600 DEL-Spieler für Iserlohn, Mannheim und Nürnberg.

Der 37 Jahre alte Strakhov stand noch die vergangene Saison für die Starbulls aus Rosenheim in der DEL2 auf dem Eis. Insgesamt ging der Deutsch-Russe die letzten fünf Jahre für die Oberbayern auf Punktejadg. Zuvor sammelte auch er Erfahrungen in der DEL, unter anderem in Augsburg, Frankfurt und Wolfsburg. Den Posten hinter der Bande könnte Peter Willmann, zumindest zeitweise, übernehmen. Der 49-Jährige, der von 2010 bis 2015 den Lokalrivalen Indians coachte, stand die letzen Tage bereits mit auf dem Eis.

EHN

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Beitrag Do 10. Nov 2016, 09:04

Re: Hannover Scorpions

Eishockey-Oberliga Hannover und Wedemark Scorpions planen Fusion

Aus zwei sollen eins werden: Die beiden Eishockey-Oberligisten Hannover Scorpions und Wedemark Scorpions planen für die kommenden Saison die Fusion. Damit wäre nicht nur die Hoffnung auf die sportliche Renaissance der Scorpions verbunden, es wäre auch eine direkte Kampfansage an die Hannover Indians.

Scorpions gelingt Sieg, Indians verlieren
Von Heiko Rehberg

Hannover. Es ist das kurioseste Derby in Hannovers Sport. Und in gewisser Weise auch das aberwitzigste. Wenn am Freitag um 19.30 in der Eishalle Langenhagen das Eishockey-Oberligaduell zwischen den Hannover Scorpions und den ESC Wedemark Scorpions ansteht, dann werden die Fans beider Mannschaft bei ihren „Scorpions“-Rufen immer auch den Gegner anfeuern.

„Wir haben die gleichen Wurzeln, die gleiche Geburtsstätte, das gleiche Logo“, sagt Eric Haselbacher, der Manager des ESC. „Das ist schon ein Witz, aber ein schlechter.“ Und, ergänzt Marco Stichnoth, der Geschäftsführer der Hannover Scorpions, „es ist ein Witz, der uns Geld kostet“. Jedes Wochenende während der Saison spielen zwei Scorpions-Teams und brauchen alles doppelt: die Hallen (eine in Langenhagen, eine in Mellendorf), das Material, den Bus, das Personal. Die Idee, die Kräfte zu bündeln und aus zwei Teams, die derzeit in Deutschlands dritter Liga die Plätze 11 (ESC Wedemark) und 13 (Hannover Scorpions) belegen, ein starkes, ambitioniertes Team zu machen, liegt auf der Hand. Und wird bereits mit Leben gefüllt, das demonstrieren Haselbacher und Stichnoth mit ihrem gemeinsamen Besuch bei der HAZ.

Marco Stichnoth: „Die Indians lachen sich momentan doch tot über uns, dass wir so blöd sind.“

Wenn alles so kommt, wie sich beide das wünschen, dann wird es zur kommenden Saison in Hannover neben den Hannover Indians nur noch einmal die Scorpions geben - und zwar Scorpions mit vereinten Kräften. Von diesem Weg sind Haselbacher und Stichnoth überzeugt. Um die Beweggründe zu verstehen, muss man kurz zurückblicken. Weit zurückblicken, und zwar ins Jahr 1975.

Damals begann mit der Gründung des ESC Wedemark eine Erfolgsgeschichte, die im Sport selten ist. „Als wir in die Oberliga aufgestiegen sind, haben sie uns in der Gemeinde Wedemark belächelt und gesagt, dass wir aufpassen sollten, gegen Gegner wie Nordhorn demnächst nicht fünf Stück zu kriegen. Ein paar Jahre später haben die Kölner Haie von uns fünf Stück gekriegt“, sagt Eric Haselbacher. Der Stolz ist ihm anzumerken, er erzählt die Geschichte, die untrennbar mit ihm, vor allem aber mit seinem Vater Jochen verbunden ist, als hätte sie sich gestern ereignet. 1996 qualifizierte sich Wedemark für die DEL, höher geht es im deutschen Eishockey nicht.
„Ich würde lieber mit einer starken Scorpions-Truppe am Pferdeturm gewinnen“

Der ESC war zu groß geworden für Mellendorf, weiter ging die Geschichte in der Landeshauptstadt und mit dem neuen Namen Hannover Scorpions. Was 2010 folgte, war eine Sensation. Die Hannover Scorpions holten den DEL-Titel, maßgeblich daran beteiligt nicht mehr die Familie Haselbacher, sondern Stichnoth.

Drei Jahre später ging die Story mit dem Verkauf der DEL-Lizenz an die Schwenninger Wild Wings traurig zu Ende. Der Name Hannover Scorpions blieb, Stichnoth startete mit dem alten Namen beim neuen Stammverein SCL in Langenhagen einen Neuanfang in der Oberliga, in der seit drei Spielzeiten auch die 2008 gegründeten Wedemark Scorpions auf Puckjagd gehen. Stichnoth und Haselbacher sprechen von den Scorpions als „Familie“. Es ist ein schönes Bild, denn das, was beide vorhaben, ist im Grunde eine Familienzusammenführung.
„Die Indians lachen sich doch tot über uns“

„Natürlich sind bei uns auch alle heiß auf das Derby mit den Hannover Scorpions am Freitag“, sagt Haselbacher. „Aber ich würde lieber mit einer starken Scorpions-Truppe am Pferdeturm gewinnen.“ Die Stadt brauche im Eishockey wieder ein Derby auf hohem Niveau, sagt Stichnoth, und damit sei nun einmal nicht Scorpions gegen Scorpions gemeint, sondern Scorpions gegen Indians. „Die Indians waren jahrelang hinter uns. Wir müssen eine intelligente Lösung finden, damit das wieder der Fall ist“, sagt Stichnoth. „Die Indians lachen sich momentan doch tot über uns, dass wir so blöd sind.“ Die intelligente Lösung ist eine einfache Rechnung: aus zwei mach eins.

Die große hannoversche Lösung, Indians und Scorpions zu vereinen, ist in der Vergangenheit immer mal wieder angedacht worden, machbar aber ist sie nicht. „Das ist wie Schalke und Dortmund“, sagt Haselbacher. „Solange ich lebe, ist das auszuschließen“, sagt Stichnoth. Scorpions und Scorpions aber könnte klappen, aus mehreren Gründen. Stichnoth und Haselbacher verstehen sich gut, sie haben in Hannover WM-Spiele und Olympiaqualifikationsspiele zusammen über die Bühne gebracht. Sie haben ihre Wurzeln in der Wedemark, die Haselbachers ohnehin, aber auch Stichnoth, der erst kürzlich die Vereinsgaststätte beim MTV Mellendorf übernommen hat - nur wenige hundert Meter entfernt vom Icehouse.
„Am Ende muss unser Sport auch bezahlt werden“: Eric Haselbacher.

„Am Ende muss unser Sport auch bezahlt werden“: Eric Haselbacher.

„Ich glaube, wir können eine Renaissance der Scorpions erleben“, sagt Haselbacher. Gemeinsam mit Stichnoth will er die Fans - und die Sponsoren - in den nächsten Wochen mitnehmen, mit Problemen rechnen beide nicht. „Wenn drei Leute kommen und sagen, dass wir bekloppt sind, dann nehmen wir uns drei Stunden Zeit und erklären unsere Motive“, sagt Haselbacher. „Schlaue Sprüche sind schön und gut, aber am Ende muss unser Sport auch bezahlt werden.“

Die Sogwirkung soll dabei von der neuen, sportlichen Perspektive ausgehen. „Die Menschen wollen mal eine Saison mit 22 Heimsiegen erleben. Sie sollen wieder Stolz empfinden, und das kriegst du nur über Siege hin“, sagt Haselbacher und zitiert den ehemaligen Wedemark-Trainer Kevin Gaudet. „Wenn du in den Krieg ziehst, brauchst du gute Waffen“, hat dieser gern gesagt. Will heißen, und das ist nicht so kriegerisch gemeint, wie es jetzt klingt: Wenn beide Scorpions ihre Waffen zusammenwerfen, werden sie stärker.
„Wir haben so viele uns wohlgesonnene Leute“

„Momentan fahren wir beide mit einem Etat von 300 000 Euro herum“, sagt Stichnoth. Zweimal 300 000 Euro bietet mehr Möglichkeiten. „Wir müssen guten Spielern doch auch etwas bieten“, sagt Haselbacher. „Die kommen nicht zu uns, weil Marco ein schlauer Sprecher ist und ich so eine tolle Frisur habe.“ Selbst mit 600 000 Euro lägen vereinte Scorpions noch weit unter den finanziellen Möglichkeiten der Oberliga-Spitzenclubs wie Duisburg oder Essen. „Mit unserem Knowhow wären wir aber vielen überlegen“, sagt Haselbacher. Er und Stichnoth haben große Eishockey-Netzwerke und über Jahre geknüpfte Kontakte. Und da wäre außerdem noch Jochen Haselbacher, der immer noch ein großer Sponsorenfänger ist. „Wenn mein Vater zehn Leute anspricht, machen neun davon mit“, sagt Eric.

Der Glaube, eine neue Scorpions-Euphorie wecken zu können, ist groß. „Wir haben so viele uns wohlgesonnene Leute“, sagt Haselbacher. Diese Leute warten derzeit ab, weil die Plätze 11 und 13 in der Oberliga halt nicht besonders sexy sind. „Ich bin sicher, dass wir mit einer starken Scorpions-Mannschaft ruck, zuck 1500 Leute ins Stadion kriegen.“

Das Eröffnungsbully zur Fusion haben Haselbacher und Stichnoth gemacht. Jetzt heißt es, die Fans für die Idee zu begeistern und wichtige Details - Name, Spielstätte, Nachwuchsarbeit - zu klären. „Noch haben wir keine Hochzeit zu vermelden“, sagt Haselbacher. Die Aussichten dafür sind allerdings gut.

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Beitrag Do 10. Nov 2016, 12:33

Re: Hannover Scorpions

Klingt logisch

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Beitrag Fr 3. Mär 2017, 08:21

Re: Hannover Scorpions

Wedemark und Hannover Scorpions sind „wiedervereinigt“ Zusammenschluss: Ab 6. März nur noch ein Scorpions-Team
Die Oberligisten Wedemark Scorpions und Hannover Scorpions schließen sich zu den neuen Hannover Scorpions zusammen, die dann in Mellendorf beheimatet sein werden.

Vor mehreren Monaten hatten sie das erste Mal zusammengesessen und über die Möglichkeit einer „Wiedervereinigung“ der beiden Scorpions-Eishockeyvereine in der Region Hannover diskutiert. Am Donnerstagvormittag konnten die beiden Vereine mitteilen, dass die „Wiedervereinigung“ der Wedemark Scorpions und Hannover Scorpions perfekt ist.

In der kommenden Saison wird nur noch ein Team unter dem Namen „Hannover Scorpions“ an der Spielstätte Wedemark seine Oberliga-Spiele austragen. Durchgeführt wird der Spielbetrieb zukünftig von der noch zu gründenden Hannover Scorpions Eishockey GmbH, an der auch der bisherige Hauptgesellschafter der Hannover Scorpions, der Langenhagener Unternehmer Kay Uplegger, beteiligt sein wird. Die sportliche und kaufmännische Verantwortung liegt zukünftig unter der Leitung von Eric und Jochen Haselbacher am Sitz der neuen GmbH in der Wedemark.

„Wir sind außerordentlich glücklich und froh, dass wir im Sinne des Eishockeysports diese 'Wiedervereinigung' geschafft haben“, erklärten übereinstimmend die Hauptbeteiligten Eric Haselbacher, Kay Uplegger, Jochen Haselbacher und Marco Stichnoth.

Auf die Frage nach der sportlichen Zukunft erklärte Haselbacher: „Wir wollen sportlich erfolgreicher werden, Ziel ist es, mittelfristig die DEL2 anzusteuern, wobei oberste Priorität die finanzielle Solidität hat.“

„Wir wollen gutes Eishockey anbieten, wir haben in Mellendorf schon einmal den Aufstieg in die DEL (am 10. April 1996 mit einem 7:2-Sieg gegen den EC Bad Tölz) geschafft“, äußerte sich Eric Haselbacher, der auch nach der Wiedervereinigung die sportliche Verantwortung für das Team tragen wird.

Eine ganz besondere Sichtweise der Wiedervereinigung trug Marco Stichnoth am Ende der Pressekonferenz vor, indem er meinte, dass sein Team die aktuellen Hannover Scorpions durch die sofortige Wiedervereinigung, doch noch die Pre-Play-offs erreicht hätten und am Freitag, 10. März, um 20 Uhr das Spiel gegen die Hannover Indians für seinen bisherigen Verein unter einem ganz besonderen Vorzeichen im Mellendorfer Eisstadion stattfindet.

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Beitrag Di 21. Mär 2017, 08:55

Re: Hannover Scorpions

Björn Linda verlässt Waldkraiburg und wechselt zu den fusionierten Hannover/Wedemark Scorpions

Björn Linda verlässt Waldkraiburg.
Foto DelGrosso

Torhüter Björn Linda verlässt den EHC Waldkraiburg. Das gab der Club am Freitagmorgen bekannt. Wie der Club außerdem mitteilte, konnte der Goalie dem Angebot der "neuen" Hannover Scorpions, die zur kommenden Spielzeit durch eine Fusion der bisherigen Scorpions und den Wedemark Scorpions entstehen, nicht widerstehen.

Der 27-Jährige, der im Sommer 2016 zum EHC Waldkraiburg, stammt aus Dinslaken. Das ist gerade mal 250 Kilometer von Hannover entfernt und somit sind es auch die privaten und familiären Gründe, die für den Wechsel sprechen. Zudem ist auch der Weg zur Universität deutlich kürzer.

"Es war keine Entscheidung gegen Waldkraiburg, sondern eine für Hannover" erklärte der 27-Jährige zum Abschied, der seinen Teamkollegen schon unter der Woche vor dem dritten Playoff-Halbfinale gegen Memmingen vom Wechsel berichtet hatte. "Ich hatte wirklich eine tolle Zeit in Waldkraiburg, habe die Arbeit mit Coach Rainer Zerwesz genossen und ich bin dem Verein sehr dankbar. Die Stimmung in der Mannschaft war klasse und auch wegen der tollen Fans gehe ich auch mit einem weinenden Auge" so Linda weiter.

Mit einem Gegentorschnitt von 3,09 Treffern pro Spiel belegte er im Oberliga-Ranking Platz neun. Seine 892 Saves waren jedoch Ligaspitze, genauso wie seine Fangquote von 91,5 Prozent in 27 Hauptrundenspielen der Oberliga Süd. In der Verzahnungszwischenrunde hat Linda nun einen Gegentorschnitt von 2,20 mit 29 Treffern in 14 Spielen.

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Beitrag Mo 8. Mai 2017, 07:38

Re: Hannover Scorpions

Hannover Scorpions präsentieren vier weitere Spieler im Kader

(OLN) Bei den Hannover Scorpions sind die nächsten Personalentscheidungen gefallen. Gleich vier wichtige Leistungsträger haben ihre Zusagen gegeben. Dabei handelt es sich um die Stürmer Sebastian Lehmann, Michael Budd und Björn Bombis, sowie um Verteidiger Dennis Schütt. Alle vier spielten in der letzten Saison bereits in Mellendorf.

Der 32-jährige Sebastian Lehmann, geboren in Salzgitter, spielte fast durchgängig in seiner bisherigen Laufbahn in der Oberliga und verfügt auch über Zweitliga-Erfahrung. In der Saison 2014/2015 spielte er für die Hannover Scorpions, darauf folgte ein Wechsel zum Stadtrivalen Hannover Indians. In der letzten Saison ging er schliesslich für Wedemark aufs Eis. Dabei konnte er in 45 Spielen 13 Tore erzielen und weitere 37 Treffer auflegen.

Der Kanadier Michael Budd spielt bereits seit drei Jahren in Mellendorf. Der 28-Jährige belegt nach seiner Vertragsverlängerung nun die erste Kontingentstelle für die kommende Spielzeit. Auch in der letzten Saison stellte er wieder eindrucksvoll seine Scorerqualitäten unter Beweis und brachte es in 46 Partien auf 51 Tore und 45 Assists.

Mit Stürmer Björn Bombis bleibt den Scorpions ein weiterer wichtiger Leistungsträger erhalten. Der 34-Jährige, der viele Jahre in der DEL und zweiten Liga aktiv war, kam während der letzten Saison nach einem Abstecher nach Großbritannien, wo er für Coventry Blaze aufs Eis ging, nach Mellendorf. In 20 Partien im Scorpions-Trikot sammelte er 31 Scorerpunkte (18 Tore, 13 Vorlagen).

Verteidiger Dennis Schütt, geboren in Salzgitter und im Nachwuchsbereich der Hannover Indians und Starbulls Rosenheim groß geworden, geht in seine zweite Spielzeit für die Scorpions. Der 25-Jährige spielte mehrere Jahre in der Oberliga Süd für Klostersee und Selb. 2015 kehrte er zu seinem Heimatverein an den Pferdeturm zurück und wechselte letztes Jahr in die Wedemark. In 38 Spielen hat Schütt auch seine Offensivqualitäten bewiesen und konnte 9 Tore und 36 Assists erzielen.

IHP

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Beitrag Mi 17. Mai 2017, 19:35

Re: Hannover Scorpions

Sean Fischer wird ein Scorpion - Jörn Weikamp bleibt ein Scorpion

(OLN) Mit dem 31jährigen Deutschkanadier Sean Fischer haben die "wiedervereinigten" Hannover Scorpions einen zweitligaerfahrenen Verteidiger verpflichtet, der insgesamt 210 DEL 2 Spiele absolviert hat und vom Zweitligisten Lausitzer Füchse in die Wedemark wechselt. Fischer 189 cm groß und 89 kg schwer hat in der DEL2 93 Punkte erzielt und wird die Nummer 19 tragen. Fischer war 2006 Deutscher Meister mit den Eisbären Berlin.

Seinen Vertrag verlängert hat der junge Defensivverteidiger Jörn Weikamp, der in der vergangenen Saison die Rückennummer 19 getragen hat und in der kommenden Saison die Nummer 9 tragen wird.

Trainer Dieter Reiss: „über beide Verpflichtungen bin ich äußerst froh, weil es genau die Spielertypen sind, die wir für unser Team in der Saison 17/18 suchen“.

IHP

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Beitrag Fr 2. Jun 2017, 20:31

Re: Hannover Scorpions

Hannover Scorpions nehmen Koziol und Spelleken unter Vertrag

(OLN) Gerade ist der Spielmodus und Starttermin der Oberliga Nord bekannt geworden, da präsentieren die Hannover Scorpions erneut zwei sehr erfahrene Spieler für ihren diesjährigen Kader. Mit dem 34-jährigen Christoph Koziol verpflichten die Mellendorfer eine sehr wichtige Position als Center. Koziol, gebürtig aus Rosenheim, trägt bereits seit 2015 den Skorpion auf der Brust. Nachdem er verletzungsbedingt in der vergangenen Saison auf die Teilnahme an einigen Spielen verzichten musste, ist er nun komplett genesen und geht hoch motiviert in die neue Saison.

Neben Koziol binden die Scorpions ein weiteres, nicht unbekanntes Gesicht. Florian Spelleken, 25 Jahre alter Verteidiger aus Dinslaken, spielt ebenfalls seit 2015 im Trikot der Scorpions. Spelleken ist bekannt für seine Schnelligkeit und seine herausragend Defensivarbeit. Zudem verfügt er über ein gutes Gespür für den Spielaufbau und ist ein wichtiger Vorlagen-Geber.

Das erste Mal live sehen kann man das neue Team beim ersten Test-Spiel gegen Liga-Mitstreiter Braunlage (EC Harzer Falken) am 08. August 2017 in Mellendorf.

IHP
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