Füchse Duisburg


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Beitrag Do 10. Dez 2015, 20:11

Füchse Duisburg

„Loyalitätsbruch gegenüber der Mannschaft“
Füchse feuern zwei Spieler

Drei Wochen lang dauert nun schon die Durststrecke der Füchse. Nach dem überzeugenden 8:2-Sieg beim Verfolger EHC Neuwied lief nicht mehr viel zusammen. Sieben Spiele, davon drei gegen ambitioniertere Gegner – und eben diese drei Partien gingen klar verloren. Nun gibt es die ersten Konsequenzen: Der Eishockey-Oberligist EV Duisburg hat sich am Dienstagabend fristlos von Stürmer Danny Albrecht und von Verteidiger Jan-Niklas Pietsch getrennt. Der Grund liegt aber noch jenseits der reinen Ergebnisse: Beide hatten für die Rockets Essen in den Play-offs der Skaterhockey-Bundesliga gespielt, „ohne dass das mit uns abgesprochen war. Das ist ein absolutes No Go. Beide sind Angestellte der Füchse. Das ist ein Loyalitätsbruch gegenüber der Mannschaft. Erst recht in der jetzigen Situation“, betont Füchse-Chef Sebastian Uckermann.

Die Rockets, die von Frank Petrozza trainiert werden, der in der Eishockey-Oberliga den EVD-Konkurrenten Herner EV coacht, spielten im Finale gegen den HC Köln-West. In den Spielen eins und drei liefen Albrecht und Pietsch in Essen für die Rockets auf; im Auswärtsspiel in Köln war es nicht möglich, da diese Partie an einem Sonntag stattfand. Uckermann sagt: „Diese Entscheidung haben wir als Geschäftsleitung gefällt. Es geht einfach nicht, zwischen zwei Eishockeyspielen auch noch beim Skaterhockey aufzulaufen und dann noch nicht einmal mit uns darüber zu sprechen. Und dann kommt noch die Leistung in Hannover dazu.“ Aufgefallen ist es den Füchsen erst im Zuge der Berichterstattung über die gewonnene Meisterschaft der Rockets. „Wir lesen ja nicht täglich die Essener Zeitung und beschäftigen uns mit dem, was beim Skaterhockey passiert.“

Die Füchse, so Uckermann, intensivieren nun die Spielersuche. Ob es schon vor dem Sonntag, wenn der EVD die Tilburg Trappers um 18.30 Uhr zum Spitzenspiel in der Scania-Arena erwartet, Neuzugänge gibt, kann der Füchse-Chef nicht sagen. „Wir werden sehen, wie schnell das funktioniert. Die Mannschaft muss nun enger zusammenrücken. Klar ist aber, dass wir uns das nicht bieten lassen konnten.“ Denkbar wäre, gerade in der Verteidigung, die entstandene Lücke zunächst mit Hilfe der Kooperationspartner zu schließen. „Das ist nun eine Sache unseres Teamchefs Lance Nethery.“

Nethery selbst sagte: „Wenn ich nach 34 Jahren Eishockey denke, ich hätte alles erlebt, kommt doch noch immer etwas Neues dazu“, zeigte sich der Kanadier ebenfalls verärgert.

Friedhelm Thelen am 8. Dezember 2015 für Hockeyweb

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Beitrag Do 10. Dez 2015, 20:14

Re: Füchse Duisburg

Tomas Martinec muss in Duisburg gehen
Füchse werfen auch den Trainer raus

Die Affäre um die beiden (Ex-)Spieler des Eishockey-Oberligisten EV Duisburg, die für den Skaterhockey-Bundesligisten Rockets Essen aufgelaufen sind, zieht immer weitere Kreise. Nun hat es auch den Trainer erwischt: Tomas Martinec muss die Füchse entlassen. „Die Trennung steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der fristlosen Kündigung der Spieler Danny Albrecht und Jan-Niklas Pietsch vom 8. Dezember 2015“, erklärten die Füchse schriftlich.

Wie berichtet hatten beide Spieler ohne Genehmigung der Füchse nach Vertragsbeginn beim EVD für die Rockets Essen Skaterhockey gespielt. Der Grund für den Trainerrauswurf: Martinec wusste Bescheid – zumindest von Albrechts Einsatz am 7. November. „Danny Albrecht hatte mich gefragt, ob er spielen dürfe. Da das ein spielfreies Wochenende war, hatte ich nichts dagegen“, so Martinec. „Von den anderen Spielen wusste ich nichts. Da hätte ich mit ja auch selbst ins Knie geschossen. Müde Spieler kann ich nicht gebrauchen.“ Für die Verantwortlichen der Füchse stellte dies seitens des Trainers einen Vertrauensbruch dar, „der eine sofortige Trennung nach sich ziehen muss.“

In Bezug auf die beiden Spieler zitierten die Füchse zudem einen Vertragsabsatz, demzufolge jede entgeltliche oder unentgeltliche weitere Tätigkeit dem Arbeitgeber anzuzeigen sei und einer schriftlichen Zustimmung bedarf. So war also nicht der Umstand, dass Danny Albrecht und Jan-Niklas Pietsch grundsätzlich auch Skaterhockeyspieler sind, ein Problem – sondern dass sie auch dann spielten, als die Eishockeysaison schon lief. Dabei hatten sich Albrecht und Pietsch zunächst an die Vorgabe gehalten. Albrecht absolviert sein letztes Punktspiel für die Rockets am 1. August (lief aber im Pokal nochmal am 29. August auf); Pietsch griff gar bereits am 11. Juli letztmals für Essen zum Schläger. Doch am 24. Oktober spielte sie dann im Play-off-Viertelfinale gegen Düsseldorf sowie in beiden Finalheimspielen gegen Köln am 21. November und 5. Dezember; Albrecht spielte zudem zweimal gegen Augsburg (31. Oktober und 7. November). Albrecht habe sogar, so die Füchse in ihrer Mitteilung, am 7. November eine offizielle Füchse-Veranstaltung mit dem Hinweis abgesagt, er sei im Urlaub. Martinec zum Spiel am 7. November: „Es ist schade, dass dich ein Spieler so ausnutzt. Ich wusste es auch nur von Albrecht, nicht von Pietsch.“

Dass die Füchse mit der sportlichen Entwicklung alles andere als zufrieden sind, liegt auf der Hand. „Die Trennung von Tomas Martinec steht damit aber nicht im Zusammenhang“, erklärte Füchse-Chef Sebastian Uckermann. Am Sonntag gegen Tilburg wird Teamchef Lance Nethery das Team betreuten. Die Trainersuche läuft. Am Freitag (20 Uhr, Restaurant der Scania-Arena) findet ein Fanhearing statt.

Friedhelm Thelen am 10. Dezember 2015 für Hockeyweb

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Beitrag Do 10. Dez 2015, 20:19

Re: Füchse Duisburg

Füchse Duisburg trennen sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Tomas Martinec
OBERLIGA NORD 10. Dezember 2015


Duisburg. (PM) Der Eishockey-Oberligist Füchse Duisburg hat sich am Donnerstagmittag mit sofortiger Wirkung von Trainer Tomas Martinec getrennt. Die Trennung steht im unmittelbaren Zusammenhang der fristlosen Kündigung der Spieler Danny Albrecht und Jan-Niklas Pietsch vom 08.12.2015. Beide Spieler waren am vergangenen Samstagabend, zwischen den wichtigen Meisterschaftsspielen gegen Preussen Berlin und den Hannover Scorpions, ohne Genehmigung der Füchse-Verantwortlichen, für die SHC Rockets Essen im Play-off-Finale der Skaterhockey-Bundesliga im Einsatz. Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, war es nicht der erste Einsatz zwischen zwei Wochenendspielen.



Am heutigen Donnerstagmorgen stellte sich sodann heraus, dass der bisherige Cheftrainer der Füchse Tomas Martinec schriftlich davon Kenntnis hatte, dass der Spieler Albrech am 07.11.2015 für die SHC Rockets Essen im Einsatz gewesen ist. Hiervon hatte er weder die Geschäftsleitung des Füchse-Betreibers Kenston Sport GmbH inkl. der Kenston Unternehmensgruppe noch Teamchef Lance Nethery informiert. Das stellt für die Verantwortlichen einen nicht hinnehmbaren Vertragsbruch dar, der eine sofortige Trennung nach sich ziehen muss.


Vor diesem Hintergrund einige wesentliche Klarstellungen der Kenston Sport GmbH zum Gesamtzusammenhang:


Die Spieler der 1. Mannschaft der Füchse Duisburg sind Profisportler mit entsprechenden Arbeitsverträgen mit der Kenston Sport GmbH. Jeder Arbeitsvertrag regelt zum Thema „Nebentätigkeiten“ wörtlich folgendes:


Jede weitere entgeltliche oder unentgeltliche Tätigkeit bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Arbeitgebers. Der Arbeitnehmer hat die beabsichtigte Tätigkeit dem Arbeitgeber schriftlich unter Angabe von Art, Ort und Dauer anzuzeigen.


Demgemäß ist es völlig ausgeschlossen, dass Vertragsspieler der Füchse Duisburg anderweitige sportliche Nebentätigkeiten ausüben dürfen.

Weder dem Spieler Albrecht noch dem Spieler Pietsch ist jemals eine entsprechende Erlaubnis durch die Geschäftsleitung der Kenston Sport GmbH bzw. der Kenston Unternehmensgruppe erteilt worden. Darüber hinaus haben die Spieler auch nie eine entsprechende Anfrage gestellt.

Der Spieler Albrecht hat gar eine offizielle Füchse-Veranstaltung am 07.11.2015 mit dem Hinweis abgesagt, er sei in Urlaub. Gleichzeitig spielte er aber am 07.11.2015 Skaterhockey für Essen.


Beim Spiel am Sonntag der Füchse gegen Tilburg wird Teamchef Lance Nethery die Mannschaft alleinverantwortlich betreuen. Gleichzeitig sind die Füchse-Verantwortlichen unter Hochdruck dabei, kurzfristig einen Nachfolger für Tomas Martinec präsentieren zu können.



Abschließend noch einmal der Hinweis auf den Füchse-Fan-Talk am Freitagabend: Die Verantwortlichen der Füchse Duisburg wollen sich den Fragen der Fans stellen und laden alle interessierten Fans am Freitag den 11.12.2015 um 20 Uhr in den Kenston-Fuchsbau ein.



Teilnehmen werden Teamchef Lance Nethery, Patrick Drees als Geschäftsführer der Kenston Sport GmbH und Sebastian Uckermann als Leiter der Kenston Unternehmensgruppe. Die Moderation übernimmt Füchse-Stadionsprecher Danny Pabst.



Der Fan-Talk findet im Kenston Fuchsbau in der Scania-Arena statt. Der Eintritt sowie die Getränke sind frei.

Eishockeymagazin

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Beitrag Do 10. Dez 2015, 20:20

Re: Füchse Duisburg

Das ging schnell
Im Poker um den neuen Cheftrainer bei den Füchsen Duisburg taucht ein prominenter Name auf

Nach der Posse um zwei Spieler und der darauffolgenden Entlassung von Trainer Tomas Martinec taucht bereits am späten Donnerstagabend der erste Name im Poker um dessen Nachfolge auf. Schon in der ersten Pressemitteilung des Clubs hieß es, dass ein neuer Mann so schnell wie möglich präsentiert werden solle. Bis dahin stehe aber noch Team-Chef Lance Nethery hinter der Bande.

Inzwischen gilt Doug Mason als ein heißer Kandidat auf den Job hinter der Füchse-Bande. Der 60 Jahre alte Holländer-Kanadier stand bis Anfang Dezember beim österreichischen EBEL-Club Klagenfurter AC hinter der Bande, wurde dort allerdings entlassen. Zuvor stand Mason auch viele Jahre in der DEL als Trainer unter Vertrag, unter anderem in Iserlohn, Köln und Krefeld.

EHN

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Beitrag Do 10. Dez 2015, 20:24

Re: Füchse Duisburg

Hintergründe zur Trainerentlassung in Duisburg
Füchse-Chef Uckermann: „Herr Martinec konnte keine Erlaubnis erteilen, er ist kein Geschäftsführer“

Tomas Martinec ist nicht mehr Trainer der Füchse Duisburg. Der 39-Jährige, der erst vor der Saison das Amt übernommen hatte und vorher im Nachwuchs der Adler Mannheim tätig war, wurde am Donnerstag mit sofortiger Wirkung entlassen. Zum Verhängnis wurden ihm ausgerechnet ein Skaterhockeyspiel.

Jan-Niklas Pietsch und Danny Albrecht hatten am Samstag zwischen den beiden Spielen gegen Berlin und Hannover für die Rockets Essen im Finale um die deutsche Meisterschaft Skaterhockey gespielt und durch ein 11:1 gegen Köln den Titel geholt. Dafür sei keine Erlaubnis vorgelegen, hieß es von den Füchsen. Martinec wusste allerdings von einem Spiel am 7. November, das Albrecht bestritten hatte. "Alles andere hat er nicht gewusst", sagte Füchse-Chef Sebastian Uckermann auf Nachfrage von Eishockey NEWS. "Es lag aber keine Erlaubnis, an dem Spiel teilzunehmen", so Uckermann weiter. "Herr Martinec konnte sie auch gar nicht erteilen, denn er ist kein Geschäftsführer." Sowohl Albrecht als auch Pietsch laufen bereits seit mehreren Jahren für die Rockets auf.

Die Füchse verloren am Sonntag das Spiel in Hannover mit 0:3. Am Freitag war zwar gegen die Preussen Berlin mit 12:0 gewonnen worden, aber auch das 2:9 am 29. November gegen die Moskitos Essen hatte vielen sauer aufgestoßen und für Unruhe gesorgt. Tilburg (1:4-Niederlage der Füchse am 17. November), das am Sonntag der einzige Gegner der Duisburger an diesem Wochenende ist, konnte den Vorsprung in der Tabelle auf fünf Punkte verkürzen. Gewinnt Tilburg am Freitag gegen Essen, haben sie sogar die Chance, am Sonntag Duisburg zu überholen.

"Das hat mit den sportlichen Ergebnissen aber nichts zu tun", sagte Uckermann. Dennoch gibt es Gerüchte, dass einige Spieler der Füchse mit dem Trainer nicht zufrieden waren und bereits ein teaminternes Meeting veranstaltet hatten.
Pietsch und Albrecht war der Rauswurf vor dem Rest der Mannschaft verkündet worden. Man gab ihnen nur wenige Stunden Zeit, die Wohnung zu räumen und das Auto abzugeben. Mit Security wurden sie aus der Halle begleitet.

Wann die Füchse einen neuen Mann an der Bande präsentieren, ist noch unklar. "Es ist unwahrscheinlich, dass dies schon am Wochenende der Fall ist", sagt Uckermann. "Er muss zu uns passen." Die Spieler Albrecht und Pietsch werden derweil mit verschiedensten Vereinen aus der DEL2 und Oberliga in Verbindung gebracht, unter anderem Kaufbeuren, Herne oder Neuwied.

Michael Bauer für EHN

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Beitrag Do 10. Dez 2015, 20:38

Re: Füchse Duisburg

Füchse Duisburg die Zweite oder “bye, bye Thomas Martinec”
DEZEMBER 10, 2015
HEIKOSAUERHOCKEYBLOG


von Heiko Sauer

Als ob ich es geahnt hab, darf ich nochmal nachlegen… Echt, ich liebe solche Steilvorlagen, Brot- und Butter-Geschäft für so’n Typen wie mich und ich wäre nicht ich, wenn ich wie ein Fisch den fetten Wurm nicht schlucken würde.

Ich sag mal frei von der Leber weg:

Wenn schon blamieren, dann aber bitteschön mit “Schmackes”.

“Nicht hinnehmbarer Vertragsbruch” heißt es, Martinec wusste von dem Hobby der zwei und hat doch glatt seinem Chef keinen Bericht erstattet, ergo:

Raus mit ihm, drauf gepfiffen, dass der nächste den Club verlässt, der weiß, wie Meisterschaften gewonnen werden (TM du alter Adler).

Aber die haben ja noch Lance Netherey (der alte Adler Nummer 2)… der macht das schon, das wird wieder, denn es war ja alles richtig und ebenso war es nötig, die fetteste Elefantenbüchse herauszuholen, um die Spatzen zu erwischen.

Bloß keine Abmahnung, bloß keine Geldstrafe, nein: Der dickste Knüppel musste es sein.

Glückwunsch, Volltreffer, versenkt.


Es war ja nun auch extrem bequem, im Sog der Spielersuspendierung gleich den nächsten unbequemen Gesellen in die Wüste zu senden, ein “er hat die Spieler nicht mehr erreicht” oder “der Verein hat sich eine höhere Qualität vorgestellt”… nein, TM hat es verpennt den Verein zu informieren Blabla Blabla… Ich könnte wetten, dass Fans der Füchse in Essen beim Skaterhockey als Zuschauer dabei waren, meldet euch freiwillig, die Spürnasen der Duisburger kriegen euch eh und das bedeutet dann sowieso:

Stadionverbot!

Ich ahne schon, dass die Erbsenzähler und Korinthenkacker auf den Plan treten und mir das eine oder andere “ja, aber…” um die Ohren hauen werden und womöglich völlig zurecht. Wenn es im Vertrag steht und dagegen verstoßen wurde, dann kann man mal so eine Keule rausholen, na klar, warum auch nicht.

Aber sind wir mal ehrlich: Musste das wirklich das ganz große Kinoprogramm sein?

Ich stelle das in Zweifel und spüre mit meiner langen Nase, dass da eine “Kenston Unternehmensgruppe” und andere Vereinsoberen im Konzert mitposaunen möchten, welches musikalisch gar nicht deren Fachgebiet ist, na wenn das mal gutgeht.

Ok ich gebe zu, ich bin ein alter Thomas Martinec-Fan und hatte das Gefühl, eine Lanze brechen zu dürfen aus persönlichen Gründen, aber im Grunde finde ich die Art und Weise, wie dort mit solchen (in meinen Augen) Peanuts umgegangen wird, ziemlich überzogen.

Ich wünsche dem Club und seinen Fans nur, dass Ruhe einkehrt und das Kasperletheater beendet wird, denn es geht eigentlich immer noch und nur um Eishockey.

It’s Hockey Time!

Heiko Sauer mit einem Nachschlag
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Beitrag Fr 11. Dez 2015, 08:51

Re: Füchse Duisburg

Und hier der neue :

Füchsen gelingt Coup – Brian McCutcheon neuer Trainer


Die Füchse Duisburg können die vakante Trainerposition schnell neu besetzen und sicherten sich die Dienste von Brian McCutcheon. McCutcheon war in über 800 Spielen als Assistenztrainer in der NHL für die Buffalo Sabres hinter der Bande.

Begonnen hat Brian McCutcheon seine Trainerkarriere von 1987 – 1995 bei der Cornell University in der NCAA. Weiter ging es für ihn in der Saison 1995/96 als Assistenztrainer bei den Long Island Ice Dogs in der IHL. Die Karriereleiter ging weiter nach oben. In der Saison 1996/97 wurde er als Headcoach von Columbus Chill zum Trainer des Jahres in der ECHL gewählt. Und so ging es für ihn zu den Rochester Americans, dem Farmteam der Buffalo Sabres, in die AHL. In vier Spielzeiten erreichte er als Headcoach zweimal das Finale. Von 2001 bis 2010 war Brian McCutcheon dann Assistant Coach bei den Buffalo Sabres in der National Hockey League. Von 2011 bis 2013 war McCutcheon zuerst als Assistenztrainer und dann als Headcoach in Italien tätig. In der Saison 2013/14 holte Lance Nethery Brian McCutcheon zu den Kölner Haien.

Als Spieler kann Brian McCutcheon auf 37 NHL und 187 AHL Spiele zurückblicken.

„Wir sind froh, dass wir mit Brian McCutcheon einen so erfahrenen Trainer verpflichten konnten. Teamchef Lance Nethery hat den Kontakt hergestellt und wir wurden uns schnell einig“, so Sebastian Uckermann, Leiter der KENSTON Unternehmensgruppe.

Brian McCutcheon wird am Mittwoch in Duisburg eintreffen und dann das Training der Füchse übernehmen.

Quelle : Homepage Füchse Duisburg
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...Preussen verlieren nie... Sie entscheiden sich nur manchmal nicht zu gewinnen...

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Beitrag Mo 28. Nov 2016, 20:42

Re: Füchse Duisburg

Auf ein „Neues“: Füchse gegen Moskitos am Dienstag – Emotionaler Abend erwartet – Klarstellung der Füchse-Führung – Versteigerung am Freitag

Posted By Füchse Duisburg on 28. November 2016


Am gestrigen Sonntagabend überschlugen sich die Ereignisse im Rahmen des Eishockey-Oberliga-Derbys zwischen den Füchsen Duisburg und den Moskitos aus Essen. Nach den zunächst im Vorfeld der Begegnung stattfindenden Ehrungen zum 25. Geburtstag des EVD, musste das Topspiel der DEB Oberliga Nord nach dem 2. Drittel beim Stand von 2:2 aufgrund von höherer Gewalt abgebrochen werden. Der Abbruch der Begegnung, die bereits am morgigen Dienstag nachgeholt wird, war mit einigen Spannungen zwischen den Verantwortlichen beider Mannschaften verbunden.

Früh gingen die Füchse in der 3. Spielminute durch Marvin Deske am gestrigen Abend in Führung. Dieser Spielstand hatte allerdings nur zwei Minuten Bestand. Erk glich für die Essener aus. Die Duisburger hatten sehr gute Möglichkeiten, aber Staudt im Tor der Moskitos machte einen hervorragenden Job. Erst Chris St. Jacques traf in der 14. Minute wieder zur 2:1-Führung für den EVD. Ein kapitaler Fehler der Füchse kurz vor Drittelende brachte den erneuten Ausgleich für die Moskitos durch Lautenschlager. Das 2. Drittel war sehr ausgeglichen. Viele Strafzeiten auf beiden Seiten brachten keinen Spielfluß in die Begegnung.

Nach Ende der 2. Drittelpause kochten dann die Emotionen hoch. Aufgrund höherer Gewalt wurde plötzlich ein größeres Loch im Eis festgestellt. Während die verantwortlichen Mitarbeiter der Eissporthalle Duisburg versuchten, das Loch zu beseitigen, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Füchse-Geschäftsführer Sebastian Uckermann und dem Essener Coach Frank Gentges. Auslöser waren das andauernde „Bearbeiten“ der Schiedsrichter durch Gentges und weitere Offizielle der Essener Seite, die wohl einen Spielabbruch provozierten wollen. Als dann den Füchse-Verantwortlichen übermittelt wurde, dass die Essener Spieler durch ihren Coach wohl den Auftrag erhalten haben, das Eis zu „zerstören“, stellte Sebastian Uckermann Herrn Gentges zur Rede. Hierzu Sebastian Uckermann: „Ich bin sehr amüsiert, dass Herr Gentges behauptet, dass ich ihn beleidigt haben soll. Das ist einfach unwahr und schlichtweg eine Unverschämtheit. Vielmehr war es so, dass mehrere Essener Spieler unseren Spielern sagten, dass sie „den Auftrag“ hätten, das Eis zu zerstören, um das Spiel abbrechen zu lassen. Mutmaßlich in der Hoffnung, dass Essen die Punkte für das Spiel zugestanden bekommt. Daraufhin habe ich Herrn Gentges ganz freundlich gebeten, den „Kindergarten“ sein zu lassen und zur Fairness zurückzukehren. Doch ich konnte kaum aussprechen, als Herr Gentges schon begann mich aufs Übelste zu beleidigen. Anhand der Videoaufnahmen zu dem Spiel können wir sogar per Bildmaterial die mutwilligen Eiszerstörungen nachweisen. Aber sei es wie es sei: wir werden es hierbei belassen. Wir wollen sportlich die Essener schlagen und ich freue mich daher auf einen heißen Tanz am Dienstagabend.“

Die Partie wurde sodann durch den Deutschen Eishockey-Bund (DEB), wie bereits angekündigt, am morgigen Dienstagabend neu angesetzt. Die Ansetzung erfolgte nach Festlegung durch den DEB, da die Essener Seite nicht bereit war, noch am Sonntagabend im Einvernehmen einen neuen Spieltermin zu finden, obwohl die DEB-Spielordnung genau das vorsieht.

Spielbeginn am morgigen Dienstag, den 29.11.2016 ist um 20.00 Uhr in der SCANIA-Arena. Alle Eintrittskarten zur abgebrochenen Partie am gestrigen Sonntag behalten ihre Gültigkeit und müssen nur entsprechend beim Einlass vorgezeigt werden. Falls erworbene Eintrittskarten nicht mehr vorhanden sein sollten, gilt folgende Regelung, bei der die Füchse auf „Vertrauen“ setzen:
Jeder Besucher, der an den Ticketschaltern den Verlust seiner Eintrittskarte zum Sonntagspiel mitteilt, kann eine neue Eintrittskarte für das Dienstagabend-Spiel zur Hälfe des regulären Verkaufspreises erwerben. Besucher, die noch keine Tickets erworben hatten für das Sonntagspiel, müssen den regulären Eintrittspreis bezahlen.

Die Eissporthalle öffnet am Dienstag ab 18.30 Uhr, der KENSTON-Fuchsbau (VIP-Raum) ab 19.00 Uhr. Die Ticketschalter, der Fanshop und die Verzehrstände vor der Halle öffnen bereits ab 18.00 Uhr.

Der Sonntag hatte bereits mit, allerdings positiven, Emotionen begonnen. Im Rahmen der Geburtstagsfeierlichkeiten des EVD zum 25-jährigen Bestehen, wurden drei verdiente Spieler geehrt, deren Rückennummern nun nie mehr beim EVD vergeben werden. Die Namen im Einzelnen:

Die Nummer 27 – Frank Pribil
Als es dem Duisburger Eishockey am schlechtesten ging, war Frank Pribil da. Der Meidericher, der waschechte Duisburger, war der erste Spieler der Zweitliga-Mannschaft des DSV 87, der sich nach der Neugründung des EVD bereit erklärte, auch in der fünftklassigen NRW-Liga für die Füchse zu spielen. Ab 1992 machte er den zügigen Wiederaufstieg mit und war maßgeblich daran beteiligt. Er ist damit ein Pionier der Frühzeit der Füchse. Nachdem er schon für den DSC und DSV gespielt hatte, bestritt er bis 2002 384 weitere Spieler für den EVD, ehe er in der Saison 2005/06 für ein Spiel, sein 385. im Füchse-Trkot, in der DEL lizenziert wurde und seither der einzige Spieler der Füchse ist, der in der fünften, vierten, dritten, zweiten und ersten Liga für Duisburg Eishockey gespielt – in insgesamt 490 Partien.

Die Nummer 29 – Ron Noack
Ron Noack wurde in Weißwasser geboren – und doch ist er durch und durch Duisburger. In einem Interview sagte er einmal: „Ich bin zu 99 Prozent Duisburger. Ein Prozent bleibt in Weißwasser.“ 1989 kam er mit Dynamo Weißwasser zu einem Freundschaftsspiel nach Duisburg. 1993, also kurz nach der EVD-Gründung, kam Ron Noack, den die Fans schon kurz darauf einfach nur den „Vollstrecker“ nannten, nach Duisburg – um zu bleiben. Bis zum Jahr 2000 spielte Ron Noack 394 Mal für den EVD – so oft wie keiner anderer, was die reinen Spiele für die Füchse angeht. In dieser Zeit erzielte er 104 Tore und bereitete 143 weitere Treffer vor. Er prägte auch als Kapitän der Füchse maßgeblich das Duisburger Eishockey in der frühen EVD-Zeit. Heute lebt er immer noch in Duisburg und betreibt das „House of Cigars“. Der EV Duisburg ohne Ron Noack – das geht einfach nicht.

Die Nummer 85 – Markus Schmidt
Von 2005 bis 2016 – das sind elf Jahre. In dieser Zeit spielte Markus Schmidt für die Füchse mit einer kleinen Unterbrechung von 2007 bis 2010. Er spielte in der DEL für den EVD – und auch in der Oberliga. Er war da, als die Füchse ihn brauchten und er prägte in dieser unglaublich langen Zeit als Verteidiger und wie Ron Noack als Kapitän das Duisburger Eishockey in dieser Zeit. Sein Markenzeichen: Seine Schnelligkeit und seine Kompromisslosigkeit. Kaum ein Spieler konnte ihm enteilen – und keiner wollte mit ihm Bekanntschaft machen, wenn er sauer wurde. 62 Tore und 189 Vorlagen sind für einen Verteidiger eine beeindruckende Zahl. In 368 Spielen für die Füchse verbuchte er außerdem stolze 544 Strafminuten. Er verschaffte sich und den Füchsen Respekt.

Auch wurde im Vorfeld der Ehrungen die erste „richtige“ EVD-Mannschaft aus dem Jahr 1991 zur Würdigung „aufs“ Eis „gerufen“. Ergänzend lieferten die EVD-Bambinis in der 1. Drittelpause zwei Einlagespiele untereinander.
Game-Worn-Versteigerung

Aufgrund des gestrigen Spielabbruchs ist es ja leider nicht mehr zur „Game-Worn-Versteigerung“ des Sondertrikots zum 25. Geburtstag des EVD gekommen. Die Versteigerung holen wir allerdings nach am kommenden Freitag nach dem Heimspiel gegen Halle. Ca. 20 Minuten nach Spielende wird der KENSTON Fuchsbau (VIP-Raum) zur Trikotversteigerung geöffnet. Der Eintritt ist frei. Nur der Essens- und Getränkeverzehr ist kostenpflichtig.

Füchse Duisburg – Moskitos Essen (2:2; 0:0)

Tore:
3. Minute – 1:0 Marvin Deske
5. Minute – 1:1 Erk
14. Minute – 2:1 Chris St. Jacques
19. Minute – 2:2 Lautenschlager

Zuschauer: 2258

Aufstellung Füchse: Peter Holmgren (Justin Schrörs); Manuel Neumann, Dominik Ochmann, Norman Martens, Maik Klingsporn, Finn Walkowiak; Raphael Joly, Lars Grözinger, Patrick Klöpper Andre Huebscher, Victor Beck, Cornelius Krämer, Jari Neugebauer, Björn Barta, Marvin Deske, Lois Spitzner, Leon Taraschewski

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Beitrag Mi 21. Dez 2016, 08:39

Re: Füchse Duisburg

Füchse Duisburg stellen Stürmer Marvin Deske frei

(OLN) Stürmer Marvin Deske spielt in den Planungen der Füchse Duisburg keine Rolle mehr. Die Verantwortlichen haben den 24-Jährigen, der von den Heilbronner Falken zu dieser Saison zum EVD kam, mit sofortiger Wirkung vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt. Genauere Gründe wurden offiziell nicht bekannt gegeben.

Marvin Deske hat in der laufenden Spielzeit in 13 Partien vier Tore erzielt und weitere elf Treffer vorbereitet.

IHP

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Beitrag Fr 20. Jan 2017, 09:41

Re: Füchse Duisburg

1. Winter-Neuverpflichtung perfekt: Füchse Duisburg verpflichten Cody Bradley

Posted By Füchse Duisburg on 19. Januar 2017

Der Eishockey-Oberligist Füchse Duisburg kann den ersten, angekündigten Transfer eines Kontingentspielers für diesen Winter vermelden. Mit sofortiger Wirkung wird der Amerikaner Cody Bradley den EVD verstärken. Der 22-jährige Center wechselt aus der East Coast Hockey League vom dortigen Klub Norfolk Admirals an die Wedau. Der Vertrag ist zunächst bis zum Saisonende befristet. Sofern die Lizenzierungsmodalitäten reibungslos verlaufen, wird Bradley den Füchsen bereits am Freitagabend in der wichtigen Auswärtsbegegnung bei den Hamburg Crocodiles zur Verfügung stehen. Sein erstes Training wird er bereits am heutigen Donnerstag bestreiten. Bradley wird bei den Füchsen die Nummer 86 tragen

Cody Bradley ist der Sohn des ehemaligen kanadischen NHL-Spielers Brian Bradley, der dort über 500 Punkte erzielen konnte. Sein Sohn Cody spielte vor seiner Zeit in Norfolk rd. 4 Jahre für Colorado in der College-Liga NCAA und kam dort auf 74 Punkte. In der gleichen Liga spielte u. a. auch Brad McGowan, der aktuelle Topscorer der DEB Oberliga Nord aus Hamburg.

Füchse-Headcoach Lance Nethery zur aktuellen Verpflichtung: „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, trotz harter Konkurrenz, Cody nach Duisburg zu lotsen. Auch andere Vereine waren an Cody dran, sodass es sicherlich hilfreich war, dass ich seinen Vater Brian aus seiner NHL-Zeit kannte und mich im Vorfeld der Verpflichtung von Cody mit ihm austauschen konnte. Wenn alles klappt, kann Cody schon Freitagabend in Hamburg spielen. Wir sind sicher, dass Cody uns weiterhelfen wird als Stürmer. Nachdem wir nun diese erste Neuverpflichtung tätigen konnten, hoffen wir schon kurzfristig weitere Personalien bekanntgeben zu können. Gerade die Suche eines weiteren „Ausländers“ steht hierbei im Fokus.“
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