Rostock und Hamburg


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Beitrag Mi 25. Okt 2017, 11:06

Rostock und Hamburg

Golden ist der Herbst im Moment nicht, aber das Monatsende wird goldig für die Anhänger des Rostocker Eishockeysports. Gleich drei Spiele innerhalb von fünf Tagen erwarten die Ostseestädter. Zum Auftakt empfangen die Piranhas am kommenden Freitag den ECC Preussen. Die Hauptstädter erwiesen sich in der Vergangenheit als kaum bezwingbar für die Piranhas. Vor allem zollten sie der körperbetonten Spielweise der Hauptstädter oft Tribut in Form von verletzten Spielern. Dies scheint der Spielweise der Preussen immer noch eigen zu sein, ging doch kein Gegner in der Vorbereitungsphase ohne Verletzte vom Eis. Ergebnistechnisch sieht es noch nicht so gut aus für die Hauptstädter – mit vier Punkten steht man auf dem vorletzten Tabellenplatz. Knapp unterlag man den Füchsen Duisburg und auch den TecArt Black Dragons aus Erfurt. Deutlich unterlag man den Moskitos Essen in beiden Begegnungen am vergangenen Wochenende. Überraschen konnten die Preussen mit dem Heimsieg gegen die Hannover Indians. Im Team der Berliner stehen zehn neue Spieler und an der Bande der neue Headcoach David Haas. Er und Björn Leonhardt, der sportliche Leiter der Preussen, kennen sich aus gemeinsamen Zeiten als Spieler bei den Hannover Scorpions. Spielbeginn am Freitag ist 20.00 Uhr.

HP Rostock

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Beitrag Mi 25. Okt 2017, 17:23

Re: Rostock und Hamburg

Für Preussen gibt es Fisch satt – Freitag Rostock und Sonntag Hamburg

Preussen hat die Ernährung umgestellt und am Wochenende gibt es filetierte Salz- und Süßwasserspeisen.
Wie ihr seht, lassen wir nichts unversucht um den Preussenkutter wieder in die Fahrrinne zu kriegen. Etwas Beistand von ganz oben könnten wir auch gebrauchen. Ist ja nicht mehr normal dieses Verletzungspech. Völlig ungewiss und offen welcher Kader Trainer David Haas am Wochenende zur Verfügung steht. Manch eine Personalie wird sich sogar erst beim „wam up“ klären.
Jammern gehört nicht zu den Tugenden der Preussen und deshalb wird unter der Woche Schub aufgenommen und dann zunächst am Freitag „volle Kraft voraus“. Ein harter Brocken ( im Harz spielen wir erst am Dienstag ) wartet auf unser Team. Die Handschrift von Trainer Kenneth Latta ist klar erkennbar. Er hat ein konditions- und spielstarkes Team zusammengestellt und geformt. Zuletzt durften sich die Füchse Duisburg an den Piranhas abarbeiten und erreichten mit ach und krach den Zielhafen. Auch die Preussen haben sich achtbar gegen die Wedauer aus der Affäre gezogen. Nehmen wir das mal als gutes Omen und hoffen gegen den aktuell 10. der Tabelle auf ein positives Ergebnis.
Unterstützung erhält das Team von seinen Fans. Ein voll besetzter Bus wird über die A 19 rollen. Das Fahrtenmotto lautet: „Hier kommt die Flut“. Natürlich hoffen die Anhänger auf Ebbe im Piranhasbecken.
Sonntag zur familienfreundlichen Zeit um 16.00 Uhr gastieren die Crocodiles Hamburg am Glockenturm. Hier trifft Jugend forscht auf geballte Eishockeyerfahrung. Die Parameter sind ähnlich wie am Freitag. Nur mit Kampf und Leidenschaft wird man die Hanseaten in die Knie zwingen können. Vielleicht gibt es auch schon zusätzliches altbewährtes und neues Personal zu bestaunen.
Die sportliche Leitung bei Preussen arbeitet fieberhaft an weiteren personellen Alternativen.
Liebe Preussenfans, lasst uns alle zusammen stehen. Pilgert Sonntag zahlreich zur Eissporthalle am Glockenturm und seid der siebte Mann. Nur gemeinsam sind wir stark!
Stadionsprecher Dirk Franke hat vor Spielbeginn nur eine Frage:
„Habt ihr Bock auf Eishockeeeeeeey?“
Danach möge er bitte die ihm eigene Einsilbigkeit an den Tag legen und nur noch Tooor für den ECC Preussen ins Mikro hauchen.
Jaaaa, die Preussenfans werden wie eine Wand hinter dem Team stehen und gut gelaunt gegen 18.30 Uhr die Mannschaft zur Ehrenrunde bitten.
In diesem Sinne ist mal wieder alles angerichtet für einen tollen Eishockeyfight.
Und daher lasst uns die Halle füllen, sagt es allen Freunden, Bekannten und Eishockeybegeisterten…
Wenn der erste Puck am Sonntag eingeworfen wird heißt es wieder:
„David lass die Adler los…“
Natürlich gibt es wieder das allseits beliebte Gewinnspiel mit Preisen aus dem Preussen-Merchandising-Fundus. Für 1,00 € könnt ihr euch das Gewinnlos oder gar mehrere an der Kasse holen und absahnen.
Nach dem Spiel ehren wir dann natürlich die besten Spieler der Begegnung und wer seinem Kind eine Freude machen will, Eishockeyspieler zum Anfassen nahe, der kann gern in der Drittelpause unseren Dirk Franke ansprechen und schwups übergibt die Tochter oder der Sohnemann die Präsente an die jeweils besten Spieler.
Wir sind nun mal der Eishockeyverein für alle Berliner und Brandenburger, bei dem man Eishockey spürt und erlebt!
In diesem Sinne ist mal wieder alles angerichtet für ein spannendes Eishockeywochenende.

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Beitrag Sa 28. Okt 2017, 10:42

Re: Rostock und Hamburg

Rostock - Preussen 3:2 (0:1/2:1/1:0)
Es kann einfach nicht wahr sein. Ein tolles Spiel unserer Jungs und wieder belohnen sie sich nicht. Im Gegenteil...2min vor dem Ende erzielen die Piranhas den 3:2 Siegtreffer. Obwohl man alles gab, reichte es am Ende wieder nicht. Schade schade, da war definitiv mehr drin. Kopf hoch Jungs und volle Konzentration auf Sonntag, wenn Krokodil-Alarm an der Glocke ausgelöst wird. Wir sehen uns alle um 16 Uhr am Sonntag, um diese klasse Truppe zu unterstützen gegen den haushohen Favoriten aus der Hansestadt. Jetzt dürfen die Jungs sich von den fantastischen Preussenfans feiern lassen, die sie nach Rostock begleitet haben.

Tore: 0:1 (15:06) Braun (Cejka ), 0:2 (25:02) Rabbani (Gibbons - SH1), 1:2 (26:04) Lemmer (Koopmann, Teljukin - PP1), 2:2 (37:01) Spister (Bezouska, Dörner), 3:2 (57:19) Kurka (Koopmann, Dörner); Strafminuten: Rostock 4, Berlin 22; Überzahl-Vergleich: Rostock 1/5, Berlin 0/1; Hauptschiedsrichter: Fendt; Zuschauer: 822.

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Beitrag Sa 28. Okt 2017, 13:52

Re: Rostock und Hamburg

EISHOCKEY-OBERLIGA
: REC erkämpft drei Punkte
vom 28. Oktober 2017 Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten
Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Oberligisten besiegen den ECC Preussen Berlin zu Hause mit 3:2


Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs konnten sich gestern Abend in der Oberliga Nord gegen die ECC Preussen Berlin mit 3:2 (0:1, 2:1, 1:0) durchsetzen.

Vor dem Spiel musste REC-Coach Ken Latta erst einmal eine unangenehme Nachricht verkraften: Valerij Guts fiel nicht nur gestern wegen einer Oberschenkelverletzung aus, sondern wird auch in den kommenden zwei bis drei Wochen nicht zur Verfügung stehen. Dennoch schafften die Hansestädter nach einem schwierigen Start in die Partie, die Gäste mit ihrem Powerplay immer wieder in Bedrängnis zu bringen. Zwar gingen die Berliner zunächst mit mit zwei Toren in Führung – 0:1 (15.), 0:2 (25.). Doch die Hausherren berappelten sich und fanden schnell die richtige Antwort. Arthur Lemmer netzte zum Anschlusstreffer ein (26.) und danach hatten die Piranhas das Spiel im Griff. Es folgte folgerichtig auch der 2:2-Ausgleich (37.). Im letzten Drittel ist es dann REC-Kapitän Tomas Kurka, der mit dem Treffer zum 3:2 (58.) dafür sorgt, dass die hart erkämpften drei Punkte in der Hansestadt bleiben.

Am Sonntag müssen die Piranhas beim EHC Timmendorfer Strand antreten (Anpfiff 18 Uhr) und wollen dort die nächsten Punkte einfahren.




Tore: 0:1 Braun (15.), 0:2 Rabbani (25./ in Unterzahl), 1:2 Lemmer (26./ Vorlage: Koopmann, Teljukin, in Überzahl), 2:2 Spister (37./ Bezouska), 3:2 Kurka (58.)

Strafen: Rostock 4 Minuten, Berlin 12 +10 Minuten. Zuschauer: 822

– Quelle: https://www.nnn.de/18183271 ©2017

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Beitrag Sa 28. Okt 2017, 14:24

Re: Rostock und Hamburg

Es hat nicht sollen sein
Rostock - Preussen 3:2 (0:1/2:1/1:0)

Stark formverbessert präsentierte sich der ECC Preussen in der Rostocker Eishalle.
Man hat der Mannschaft angemerkt das sie unter der Woche hart gearbeitet hat um sich irgendwann auch wieder zu belohnen.
Es fing sehr vielversprechend an. Preussen spielte von Anfang an mit und die Stimmung unter den cirka 50 mitgereisten Fans war entsprechend gelöst. In der 16. Spielmute gehen die Charlottenburger verdient in Führung und nehmen diesen knappen Vorsprung mit in die erste Pause.
Auf den Rängen hat man schnell gemerkt das da ein Team auf dem Eis steht und der Support war einfach grandios. Ja mit unbändigem Willen und der entsprechenden Einstellung gelingen dann auch mal lange vermisste Dinge. Tor in Unterzahl nach 26 Minuten der verdiente Lohn.
Leider fiel postwendend der Anschlusstreffer für die Gastgeber und jetzt war klar, das wird ein richtig hartes Stück Arbeit. Kurz vor Drittelende der Ausgleich und Unentschieden ging es in die Kabinen.
Im Schlussabschnitt suchten beide Mannschaften die Entscheidung und das Spiel war völlig offen und ausgeglichen.
In der 58. Spielminute dann der finale Siegtreffer für die Piranhas.
Ob gerecht oder nicht interessiert heute schon keinen mehr und morgen die nächste Chance sich zu belohnen.

Tore: 0:1 (15:06) Braun (Cejka ), 0:2 (25:02) Rabbani (Gibbons - SH1), 1:2 (26:04) Lemmer (Koopmann, Teljukin - PP1), 2:2 (37:01) Spister (Bezouska, Dörner), 3:2 (57:19) Kurka (Koopmann, Dörner);
Strafminuten: Rostock 4, Berlin 22;
Überzahl-Vergleich: Rostock 1/5, Berlin 0/1;
Hauptschiedsrichter: Fendt;
Zuschauer: 822.

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Beitrag Mo 30. Okt 2017, 08:29

Re: Rostock und Hamburg

Die Hamburg Crocodiles kehren mit einem Sieg im Gepäck aus der Hauptstadt zurück, gegen den ECC Preussen Berlin setzten sich die Hanseaten mit 5:3 durch. Den Grundstein für ihren fünften Saisonsieg legten die Crocodiles im ersten Spielabschnitt, welchen sie mit 3:1 für sich entscheiden konnten. Den letzlich siegbringenden Treffer erzielte McGowan in er 33. Spielminute, die Aufholjagd der Preussen im Schlussabschnitt (2:1) kam zu spät. Auffälligster Mann beim ECC war der "Rückkehrer" und mit einem Tryout ausgestattete Marvin Tepper, der an allen Treffern der Berliner beteiligt war.

Berlin - Hamburg
3:5 (1:3, 0:1, 2:1)
Tore: 0:1 (3:38) Marek (Mitchell, Gerartz), 0:2 (10:27) Reichert (Gerartz, Gärtner - PP1), 0:3 (16:18) McGowan (Mitchell, Gerartz), 1:3 (19:08) Krüger (Tepper, Gibbons - PP1), 1:4 (32:13) McGowan (Mitchell, Schubert - PP1), 2:4 (44:15) Rabbani (Tepper, Grunwald - PP1), 2:5 (49:12) Gerartz (Zuralev, McGowan - PP1), 3:5 (51:18) Grunwald (Tepper, Matthäs - PP1);
Strafminuten: Berlin 20, Hamburg 28;
Überzahl-Vergleich: Berlin 3/6, Hamburg 3/8;
Hauptschiedsrichter: Posacki;
Zuschauer: 425.

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Beitrag Mo 30. Okt 2017, 08:34

Re: Rostock und Hamburg

Die Crocodiles Hamburg konnten in der Hauptstadt ihr Auswärtsspiel gegen die Preussen Berlin mit 5:3 (3:1, 1:0, 1:2) gewinnen.

Nach einem starken Beginn lagen die Crocodiles durch Tore von Tim Marek (4.), Daniel Reichert (11.) und dem wiedergenesenen Brad McGowan schon nach rund 16 Minuten mit 3:0 in Führung. Kurz vor der Pause verkürzte Berlins Marvin Krüger in Überzahl allerdings noch zum 1:3.

In den ersten sieben Minuten des zweiten Drittels sahen die 425 Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe – scheinbar durch die Führung ließ bei den Hamburgern die Konzentration nach. Die Mannschaft fing sich allerdings und erzielte, erneut durch Brad McGowan, in Überzahl das 4:1 (33.). Mit dieser Führung ging es in die Pause.

Im letzten Spielabschnitt prägten Fouls das Spiel. 24 Strafminuten für die Crocodiles standen acht Strafminuten der Berliner gegenüber. Die Preussen nutzten die vielen Überzahlsituationen und verkürzten in der 45. Minute durch Josh Rabbani auf 2:4. André Gerartz‘ Überzahltreffer in der 50. Minute sorgte nur für eine kurze Entspannung, da keine zwei Minuten später Philipp Grunwald zum 3:5 traf. Trotz einer spannenden Schlussphase mit zahlreichen Chancen blieb es bei diesem Spielstand.

„Wir waren am Ende etwas zu undiszipliniert und haben uns zu viele Strafen eingehandelt. Dadurch haben wir die Berliner wieder ins Spiel kommen lassen. Zum Schluss hin war es ein Arbeitssieg, aber vielleicht brauchen wir solche dreckigen Siege auch, um wieder zurück in die richtige Spur zu kommen“, sagte Hamburgs Trainer Herbert Hohenberger nach dem Spiel.

Hockeyweb

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Beitrag Mo 30. Okt 2017, 09:02

Re: Rostock und Hamburg

Crocodiles zu abgezockt für tapfere Preussen ++

ECC Preussen – Hamburg Crocodiles 3:5 (1:3/0:1/2:1)
Ein standesgemäßer Sieg des Favoriten könnte man jetzt sagen und meinen. Am Ende vom Ergebnis her vllt schon, aber auf dem Eis war das alles andere, als standesgemäß. In dieser schwierigen Phase steht nun der sportliche Leiter Björn Leonhardt auch als Co-Trainer dem Coach David Haas beiseite um gemeinsam mit ihm und dem Team einen Weg aus der Krise zu finden. Vor dem Spiel gemeinsame Gespräche mit den Spielern und intensive Vorbereitung. Während in der Nacht zu Sonntag über Berlin ein heftiger Sturm tobte, hatten die Gäste in der Eishalle dann heftigen Gegenwind von den Preussen. Wer das Warm Up aufmerksam verfolgte, dem fiel sehr schnell die Nummer 22 auf dem Eis aus…Pille ist halt da, wenn er gebraucht wird. Und er zeigte seine Qualitäten heute vor allem beim Bully, er gewann fast alle. Erstmalig nach seiner Verletzung auf heimischen Eis ebenfalls wieder dabei Quirin, der die Abwehr somit verstärkte. Auf Lukas Stettmer (Verletzung in Rostock) und Lukas Ogorzelec (Schulterverletzung) müssen die Preussen indes weiterhin verzichten. Unter den Fachmännischen Augen auf den Rängen von Preussenikonen, wie Heiko Awizus und Lutz Schirmer begann ein munteres Spiel.
Zum Spiel…
Die ersten Minuten gehörten den Hanseaten, die die Hausherren gleich mal versuchten unter Druck zu setzen. Mit Mühe überstanden die Preussen den ersten Ansturm und spielten nach knapp 4min langsam aber sicher mit. Mitten hinein in eine gute Phase dann das 0:1. Fehler im Aufbau und ein grandioser Pass auf T. Marek, der gänzlich frei vor Keeper Lücke auftauchte. Und da war sie, die individuelle Klasse. Diese Chance ließen sich die Gäste nicht nehmen und versenkten eiskalt. Lücke chancenlos. Nichts desto trotz spielten die Preussen weiter gut mit, erspielten sich sogar diverse Chancen, aber, wenn man das Pech erst einmal am Schläger hat, wird man es so schnell nicht los. Genau das Gegenteil auf der anderen Seite. In Überzahl war es eine Schlägerspitze, die der Hamburger vor unserem Verteidiger am Puck war…der Puck rutscht Lücke durch die Schoner. Es kann doch einfach nicht wahr sein, das 0:2. Völlig unbeeindruckt spielen unsere Preussen weiter mit, aber selbst klarste Chancen wollten einfach nicht in´s Tor. Verzweiflung machte sich auf den Rängen breit. Und wenn es schon mal nicht läuft…..Hamburg im Vorwärtsgang, der Puck wird irgendwie vor das Tor gespielt und ein herannahender Hamburger bekommt die Scheibe an den Schlittschuh und von dort trudelt sie dann in´s Tor. Auf der Anzeigentafel leuchtete ein deutliches 0:3. So deutlich war das Geschehen auf dem Eis jedoch gar nicht mehr, die Preussen spielten hier sehr gut mit. 52sec vor der ersten Pausensirene dann doch endlich Jubel bei den Preussen. Im Powerplay wird Marvin Krüger mustergültig bedient und brauch nur noch die Kelle hinhalten, das 1:3. Mit diesem Rückstand ging es dann in die erste Pause. Kopfschütteln bei vielen der rund 500 Zuschauer über so viel Pech im Abschluss der Preussen und natürlich frohe Gesichter bei den zahlreich mitgereisten Anhängern aus Hamburg. Nicht lange Quengeln…auf in´s Mitteldrittel. Die Preussen versuchten weiterhin alles, gaben sich redlich Mühe, aber die Hamburger spulten das hier abgezockt runter. Hier war jetzt alles drin…hüben, wie drüben. Ein ums andere Mal durften sich beide Keeper auszeichnen. Bis zur 33.min…. Die Hanseaten erneut in Überzahl und das machten sie dann sowas von cool und abgezockt…Die Scheibe lief und dann kam der Pass auf McGowan . Leute, was für ein Strahl….McGowan holt aus und nagelt die Scheibe aber sowas von in den Winkel. Ein Treffer der Marke sehenswert und Lücke nicht mit dem Hauch einer Chance. Brechen hier jetzt die Dämme? Klare Antwort…NEIN. Zwar gelang den Preussen bis zur 2.Pause nicht mehr viel und somit logischerweise auch nichts zählbares, jedoch konnte man den Jungs den Willen heute nicht absprechen.

Egal was in der 2.Pause in der Kabine gesprochen wurde, was dann im letzten Drittel auf dem Eis folgte, war ein Sturmlauf der Preussen. Und auch wir können tatsächlich Powerplay. Josh wird bedient und verkürzt in der 45.min auf 2:4. Geht hier eventuell doch noch was? Weiter geht der Sturmlauf. Es entwickelte sich im letzten Drittel ein Spiel auf ein Tor. Bis zur 50.min….. Die Hanseaten in Überzahl, Lücke verliert kurz den Überblick und irgendwie kommt die Scheibe zu Gerartz. Und da isse wieder…diese Abgebrühtheit und coolness. Eiskalt nutzen die Hamburger eine ihrer ganz wenigen Chancen im Schlußabschnitt zum 2:5. War es das jetzt endgültig? Weiter ging der Sturmlauf der Preussen. Stellenweise schnürten sie den Gast jetzt im eigenen Drittel ein. Nur 2min nach dem Powerplay der Hamburger nun Powerplay der Preussen. Box steht schnell, der Puck läuft und Gruni bekommt den Puck an der Blauen….er wird doch nicht etwa ? Und ob….holt aus und jagt den Puck in die Hamburger Maschen. Klasse Tor. Von den Gästen kam nun inzwischen nahezu gar nichts mehr, sie verwalteten nur noch und waren mit reichlich Abwehrarbeit beschäftigt. Trotz weiterer Überzahl Chancen wollte den drückenden Preussen einfach nicht´s zählbares mehr gelingen. Die individuelle Klasse und diese unglaubliche Abgezocktheit der Hanseaten führen dazu, das die Preussen trotz eines engagierten Auftritts am Ende mit leeren Händen da stehen. Vielleicht hat der Eishockeygott ja mal ein Einsehen und die Jungs werden für ihre Bemühungen auch mal belohnt. Jetzt heißt es erst einmal den Hanseaten zum Sieg zu gratulieren und weiter hart zu arbeiten. Als nächstes geht es in den Harz zu den Falken. Hoffentlich können unsere Jungs dort endlich den Bock mal umstoßen und sich selbst belohnen.

Tore:
0:1 T.Marek 03:38min EQ / 0:2 D.Reichert 10:27min PP1 / 0:3 B.McGowan 16:18min EQ / 1:3 M.Krüger 19:08min PP1 / 1:4 B.McGowan 32:13min / 2:4 J.Rabbani 44:15min PP1 / 2:5 A.Gerartz 49:12min PP1 / 3:5 P.Grunwald 51:18min PP1

Strafen:
ECC Preussen: 20min – Hamburg Crocodiles 28min

Zuschauer:
425

Bericht: Marcus Schulze

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Beitrag Di 31. Okt 2017, 08:40

Re: Rostock und Hamburg

8 Tore in Berlin: Erneute Niederlage für den ECC gegen die Crocodiles


Berlin. (WL) Nach der knappen Niederlage bei den Piranhas Rostock traf der Tabellenvorletzte ECC Preussen Berlin im zehnten Saisonspiel der Oberliga Nord am Freitagabend in der Eissporthalle Charlottenburg auf den Tabellenneunten Crocodiles Hamburg und hoffte auf den zweiten Saisonsieg.

Doch dieser Wunsch erfüllte sich nicht. Der ECC Preussen verlor sein Heimspiel gegen die Hanseaten 3:5 vor 425 Zuschauern, darunter ca. 120 mit 2 Bussen angereiste Gästefans.

Mit den drei Neuverpflichtungen Joe Timm, Rückkehrer Marvin Tepper sowie den Oberligaerfahrenen (Hannover Indians) Tobias Maeter von den CRE Salzgitter Icefighters aus der Regionalliga Nord, reagierte der sportliche Leiter Björn Leonhardt auf die Verletzungsmisere des ECC. Um zu sehen, wer ins Team passt wurden sie vorerst nur für die nächsten fünf Spiele verpflichtet, somit gingen die Berliner gestärkt in dieses Heimspiel.
Die Gesamtstatistik sprach vor dem Spiel für die Hanseaten (4:2 Siege), die Heimstatistik jedoch für die Preussen (2:1). Das sollte den Berlinern doch trotz des schlechten Saisonstarts Mut machen.
Trotz teilweise guten Spiels nutzten die Gäste aus dem Norden die Fehler der Berliner eiskalt und verließen das Eis somit auch nicht unverdient als Sieger.


Fazit:
Die Berliner haben neben Fehlpässen in der Vorwärtsbewegung sowohl Schwächen im Abschluss als auch im Überzahlspiel gezeigt. Um Spiele zu gewinnen müssen diese schnellstens abgestellt werden. Sonst wird es nichts mit dem Ziel einen besseren Tabellenplatz als in der letzten Saison zu erreichen. Momentan befinden sich die Preussen auf dem vorletzten Platz punktgleich mit dem Schlusslicht der Tabelle den Harzer Falken.

Statistik:

ECC Preussen Berlin – Crocodiles Hamburg 3:5 (1:3 0:1 2:1)

0:1 (03:38) Tim Marek (Andre Gerartz)
0:2 (10:27) Josh Mitchell (Andre Gerartz) 5-4
0:3 (16:18) Andre Gerartz (Josh Mitchell)
1:3 (19:08) Marvin Krüger (Brian Gibbons) 5-4
1:4 (32:13) Brad McGowan (Andre Gerartz) 5-4
2:4 (44:15) Josh Rabbani (Philipp Grunwald) 5-4
2:5 (49:12) Andre Gerartz (Brad McGowan) 5-4
3:5 (51:18) Philipp Grunwald (Can Matthäs) 5-4

Strafminuten: ECC Preussen Berlin 20 – Crocodiles Hamburg 28

Zuschauer: 425

Eishockeymagazin

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