29.01. Braunlage


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Beitrag Sa 28. Jan 2017, 09:58

29.01. Braunlage

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Harzer Falken mit Aussicht auf Punkte Braunlage trifft auf Preussen

Nach dem sieglosen Wochenende gegen die Hannover Indians müssen die Harzer Falken am Freitag zunächst nach Timmendorf, um diese auf Distanz zu halten, bevor es am Sonntag um 18 Uhr gegen den ECC Preussen Berlin darum geht, die Hauptstädter in der Tabelle wieder zu überholen.

Wieder mit Robert Wittmann geht es dann am Sonntagabend um 18 Uhr im Wurmbergstadion um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Doch auch die von Lenny Soccio trainierten Berliner stellen eine junge sowie lauf- und kampfstarke Truppe, die die Niederlage in Timmendorf gleich zwei Tage später mit einem 6:2-Sieg in Berlin vergessen machten. Vor allem Julian van Lijden und Josh Rabbani sorgen vor dem gegnerischen Tor regelmäßig für mächtig Druck und Torgefahr. Und ganz hinten steht mit Olafr Schmidt einer im Kasten, der ein Spiel durchaus mal im Alleingang gewinnen kann. Höhepunkt seiner Glanztaten sicherlich der 0:1-Sieg in Essen, als Schmidt bei einem Torschussverhältnis von 65:21 zu Gunsten der Moskitos einen Shutout feiern konnte.

Doch bislang konnten sich die Falken gegen Preussen Berlin schadlos halten und beide Spiele in dieser Saison für sich entscheiden. Und so soll es auch an diesem Sonntag bleiben, um die Marschroute von Trainer Norbert Pascha erfolgreich umsetzen zu können. Denn die lautet ganz klar alle Heimspiele zu gewinnen, um so den Klassenerhalt zu sichern.

HP Harzer Falken

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Beitrag Sa 28. Jan 2017, 19:03

Re: 29.01. Braunlage

Sonntag kommt es um 18.00 Uhr am Wurmberg zum direkten Duell mit dem aktuell Vorletzten in der Quali-Runde den Harzer Falken.
Können die Preussen sich etwas Luft verschaffen oder ziehen die Falken vorbei? Der Ernst der Lage dürfte jedem Akteur bekannt sein und deshalb ist ein hart umkämpftes Match zu erwarten.

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Beitrag So 29. Jan 2017, 20:14

Re: 29.01. Braunlage

Harzer Falken – ECC Preussen 2:5 (1:0,1:1,0:4)

Bereits nach 13 Sekunden zogen die Charlottenburger die erste Strafe und die Falken ließen sich nicht lange bitten um diese Überzahl noch vor Ablauf der ersten Spielminute zur Führung zu nutzen.
Nach diesem Wachmacher waren auch die Preussen im Match und spielten munter mit.
Tore wollten im ersten Drittel keine mehr fallen und so ging es bei ausgeglichener Schussanzahl von 14 zu 14 mit der knappen Führung für die Harzer in die erste Pause.
Der Mittelabschnitt begann sehr erfreulich, das erste Powerplay konnte zum Ausgleich genutzt werden. Doch die Freude währte nicht mal einen Minute und schon gingen die Gastgeber erneut in Führung.
22 zu 9 Schüsse für die Falken, aber die klareren Möglichkeiten hatten die Preussen.
Aber wie schon so oft in der laufenden Spielzeit lässt das Team von Lenny Soccio einfach zu viele klare Chancen liegen.
Mit dem engen 2:1 Vorsprung für die Gastgeber ging es in den Schlussabschnitt.
Preussen kam mit viel Elan aus der Kabine und wollte das Spiel unbedingt noch drehen.
Nach 43 Spielminuten gelingt Preussen der Ausgleich. Die Mannschaft um Kapitän Max Janke kämpft um jeden Puck und übersteht anschließend eine brenzlige Unterzahlsituation mit einem klasse Penaltykilling. Der Lohn der Schufterei zwei blitzsaubere Kontertore innerhalb einer Minute.
Noch stehen sieben Minuten auf der Uhr und das ist im Eishockey eine verdammt lange Zeit.
Zwei Minuten vor Schluss nimmt Braunlage eine Auszeit und Torwart Jannis Ersel verlässt zugunsten eines sechsten Feldspielers das Eis.
Preussen antwortet mit einem Empty Net Goal und macht endgültig den Deckel drauf.
Somit hat man den Vorletzten der Tabelle auf Distanz gehalten und zum ersten Mal in der Saison bezwungen.
Wunderbares warm up für Freitag zum Derby gegen Fass Berlin.
Tore:
1:0 ( 0.56) Dylan Quaile (Überzahl-Tor) (Ryan McGrath, Thomas Schmid)
1:1 (24.39) Daniel Volynec (Überzahl-Tor) (Julian van Lijden, Marvin Tepper)
2:1( 25.24) Semen Hildebrand (Lukas Brückner)
2:2 (43.13) Josh Rabbani ( Christopher Schimming)
2:3 (52.31) Marvin Tepper (Überzahl-Tor) (ohne Assist)
2:4 (52.47) Julian van Lijden (ohne Assist)
2:5 (57.41) Jakub Rumpel (Empty Net) (ohne Assist)

Strafminuten: Falken:4 Preussen: 12

Zuschauer: 737

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Beitrag Mo 30. Jan 2017, 07:58

Re: 29.01. Braunlage

Harzer Falken verpassen den Sprung aus dem Tabellenkeller Niederlage gegen Timmendorf und Preussen

Mit einer 5:8 (2:3, 0:2, 3:3)-Niederlage beim EHC Timmendorfer Strand und einer völlig unnötigen 2:5 (1:0, 1:1, 0:4)-Niederlage zu Hause gegen den ECC Preussen Berlin haben es die Harzer Falken versäumt, den vorletzten Tabellenplatz der Oberliga Nord zu verlassen und sehen nun schweren Zeiten entgegen.

Dabei hatte es an der Ostseeküste gut angefangen, denn nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Beach Boys lag man nach gut elf Minuten durch die Tore von Semen Hildebrand und Ryan McGrath mit 1:2 in Front. Doch Tim May schnürte mit seinen zwei Toren in der 19. Minute noch seinen Dreierpack fertig und so gingen die Beach Boys nach einem schnellen und recht ausgeglichenen ersten Drittel mit einer 3:2-Führung in die erste Drittelpause und entsprechend in das Mitteldrittel, für das die Geschichte eigentlich schnell geschrieben ist. Denn die Timmendorfer machten Druck. Zwar nicht ohne dass die Falken weiter bemüht waren Chance um Chance herausspielten, diese aber nicht in Zählbares umwandeln konnten. Besser machten es da die Jungs von der Ostseeküste, die nicht nur im Mitteldrittel auf 5:2 davonzogen, sondern auch im Schlussdrittel gleich zeigten, dass sie den Sack nun vollends zumachen wollten.

Denn nur 2:31 Minuten waren im letzten Drittel gespielt, da lagen die Beach Boys bereits nur sehr theoretisch einholbar mit 7:2 in Führung. Man kann jetzt schreiben, dass die Falken durchaus diese theoretische Chance sahen und nach den Toren von Erik Pipp und Semen Hildebrand ein kleiner Funken Hoffnung aufkam. Doch der an diesem Abend mit zwei Toren und vier Torvorlagen überragende Maximilian Spöttel schoss diesen Funken mit dem 8:4 ins Nirvana. Und so war nicht mehr als das 8:5 durch Ryan McGrath zehn Sekunden vor Schluss drin. Eine Ergebniskosmetik, die angesichts der Tatsache, dass man es hier mit einem direkten Tabellennachbarn zu tun hatte, den man nur zwei Wochen zuvor mit 5:1 aus dem Wurmbergstadion geschossen hatte, keine war.

Doch es sollte noch schlimmer kommen. Eigentlich konnte man angesichts der bisherigen Ergebnisse gegen die Preussen aus Berlin optimistisch auf das Spiel schauen. Zumal man mit einem Sieg gleich drei Teams in der Tabelle wieder hätte hinter sich lassen können. Ansporn, der aber leider nur für zwei Drittel reichen sollte.

Es waren gerade 13 Sekunden gespielt, als der gewohnt umsichtige Schiedsrichter Gregor Brodnicki einen Berliner auf die Strafbank schickte, und schön angespielt von Ryan McGrath nutzte Dylan Quaile das Powerplay nach 56 Sekunden zum 1:0. Und in den ersten zehn Minuten des Spieles sollte es genauso weitergehen. Preussen Berlin fand nur sporadisch statt und die Falken machten das Spiel. Doch die siebten Minute symbolisierte genau das, was sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison der Harzer Falken zieht. Im Sekundentakt schießt Lukas Brückner vorbei, Ryan McGrath daneben und Dylan Quaile scheitert am Torwart, der heute noch nicht einmal eine sonderlich überragende Leistung abrufen musste, um seine Mannschaft im Spiel zu halten. So konnte man ab der 14. Minute beobachten, wie die Berliner immer mehr auftauten und sich ihrerseits gute Chancen erarbeiteten, die Jannis Ersel aber zunächst noch abwehren konnte.

Und so ging es mit einem knappen 1:0 für die Hausherren in das Mitteldrittel. Insgesamt muss man resümieren, dass die Falken in diesem zweiten Drittel nach dem Ausgleich der Preussen und der erneuten Führung nur eine Minute später durch das Geburtstagskind Lukas Brückner das Spiel bestimmten und sich auch sehr gute Chancen herausspielten. Doch zum einen bekommen es die Falken derzeit nicht umgesetzt, einfach und ergebnisorientiert zu spielen. Und zum anderen muss man trotz einiger Torszenen auch sagen, dass das Spiel im Mitteldrittel von beiden Mannschaften kaum Oberliganiveau hatte. Nicht nur die Chancenverwertung der Falken blieb weiter desaströs und uninspiriert. Auch die Abstimmung, der Spielaufbau und in diesem Zusammenhang die vielen ungenauen Pässe sorgten nicht unbedingt dafür, dass die Zuschauer hier ein packendes Spiel zu sehen bekommen sollten.

So spielten sich die Berliner im Mittelabschnitt warm, um dann den Falken im Schlussdrittel zu zeigen, wie man effektiv seine Chancen nutzt und vor allem einen Sieg erkämpft. Rund drei Minuten waren um, als Justin Ludwig nicht vom Puck zu trennen war und von hinter dem Tor auf Josh Rabbani auflegte, der in dieser Saison schon häufiger bewiesen hatte, dass er weiß, wo die Scheibe hin muss. Ein Ausgleich, der die Preussen beflügelte, die sich immer mehr in die Partie zurückspielten und folgerichtig, nach einigen guten Paraden von Ersel, mit einem Doppelschlag innerhalb von 16 Sekunden in der 53. Minute mit 4:2 in Führung gingen. Bereits mit dem Ausgleich musste man auf der Tribüne vermuten, dass die Falken der jungen und sehr laufstarken Truppe aus der Hauptstadt nur noch wenig entgegen setzen könnten. Viel zu viele Chancen wurden leichtsinnig vertan und die Körpersprache ließ bereits nach dem Ausgleich deuten, dass die miserable Chancenverwertung gepaart mit dem kämpferischen Einsatz der Gäste die Köpfe der Spieler derart blockierte, dass nur die kühnsten Optimisten hier einen Sieg erwartet hätten. So war dann auch das Empty-Net-Goal der Gäste kurz vor Schluss nur noch ein statistischer Wert auf dem Spielberichtsbogen.

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